Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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Ortsgemeinschaft KKV Gronau und Epe

Berlinfahrt des KKV Gronau und Epe - Politik erleben

Der Bundestagsabgeordneter Jens Spahn lädt interessierte Mitglieder des KKV Gronau und Epe vom 31. März - 2. April 2017 zu einem Besuch nach Berlin ein. Das Motto der Reise lautet: „Politik erleben, wie sie für den Bürger entsteht“. Der Reisepreis beträgt 179 € pro Person. Details zur Reise finden Sie als PDF-Datei unter folgendem Link: Reiseprogramm Berlin

Eine verbindliche Anmeldung erfolgt durch Überweisung einer Anzahlung von 100,- € pro Person auf das Konto des KKV Gronau und Epe. Der Restbetrag ist vier Wochen vor Reisebeginn fällig. Für weitere Fragen steht Bernhard Segbers unter der Tel.-Nr. 02562-819051 zur Verfügung.

Skyline Berlin

 

Mitgliederversammlung des KKV-Diözesanverbandes in Gronau am 21. Mai 2016

Mitgliederversammlung_KKV-MS_2016

Am Samstag, dem 21. Mai 2016, erwartet der KKV Gronau und Epe ca. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bistum Münster zur Mitgliederversammlung des Diözesanverbandes Münster. Treffpunkt und Tagungsort für Delegierte und Gäste ist das Pfarrzentrum St. Antonius am der Mühlenmathe in Gronau.
Nach Stehkaffee und Begrüßung wird Pater Dr. h.c. Hans Vöcking einen Vortrag zum Thema „Islam in Deutschland - Fragen an Kirche und Gesellschaft“ halten. Pater Vöcking, 1940 in Gronau geboren, gehört zur Missionsgesellschaft der Weißen Väter (MAfr). Er baute die Christlich-Islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle CIBEDO in Frankfurt auf und lehrte am Päpstlichen Institut für Islamwissenschaft und Arabistik in Rom. 25 Jahre war er im Rat der Europäischen Bischofskonferenzen zuständig für den christlich-islamischen Dialog in Europa.
Der Geschäftsbericht des Vorstandes für die Jahre 2014 und 2015 wird den Delegierten auf der anschließenden Mitgliederversammlung vorgelegt, die nach dem gemeinsamen Mittagessen mit den üblichen Regularien fortgesetzt wird.
Professor JanssenBesonders schwer fallen wird dann der Abschied vom Geistlichen Beirat des KKV-Diözesanverbandes, Prälat Prof. Dr. Friedrich Janssen, der 1987 vom damaligen Bischof von Münster, Reinhard Lettmann, in dieses Amt berufen wurde. In den vielen Jahren seines Wirkens hat Prof. Janssen es immer wieder verstanden, einerseits als Priester, andererseits aber auch als Universitätsprofessor für systematische Theologie an der Universität Vechta, seine pastorale Verantwortung für die Mitglieder des KKV-Diözesanverbandes in beeindruckender Weise wahrzunehmen. Seine Vorträge, Besinnungstage und Predigten, sein unermüdliches Engagement bei unzähligen Besuchen in den Ortsgemeinschaften, aber auch seine ganz persönliche Zuwendung dem Einzelnen gegenüber, sind Ausdruck einer tief verwurzelten Zuneigung dem Verband, seinen Zielen und seinen Mitgliedern gegenüber. „Pater Fritz“ – so wird er hochachtungs- und liebevoll in Vechta und im Oldenburger Münsterland genannt - er wird dem KKV fehlen.
Am späten Nachmittag werden die Teilnehmer mit den Bannern der KKV-Ortsgemeinschaften zur Pfarrkirche St. Antonius ziehen, um hier um 17:00 Uhr mit der Gemeinde und unter Mitwirkung des Kirchenchores das Diözesantreffen mit der Feier der Heiligen Messe zu beschließen.
Während der Versammlung und im Rahmen der gottesdienstlichen Kollekte findet eine Spendensammlung zugunsten der Kinderkrebshilfe Münster statt. Nähere Infos unter: www.kinderkrebshilfe-muenster.de.

   

KKV Gronau und Epe besucht größtes Moormuseum Europas

Logo_MoormuseumDas größte Moormuseum Europas in Groß-Hesepe war jüngst das Ziel des KKV Gronau und Epe. Das Museum zeigt die Entwicklung des Emslandes von der Entstehung des Moores bis zur Kultivierung und Besiedlung. Wegen seiner „öden Moor- und Heidegebiete“ galt das Emsland jahrhundertelang als „Armenhaus Deutschlands“.
Die Führung durch das Museum begann mit der Geschichte und Entstehung des Moores. Im Eingangsbereich standen die Besucher vor einer zwei Etagen hohen „Moorwand“, die 1000 Jahre gebraucht hat, um so groß zu werden, weil das Moor nur einen Millimeter pro Jahr wächst. Anschaulich wurde den Gronauern gezeigt, wie das Moor entstanden ist, und welchen Lebensraum es für Tiere und Pflanzen darstellt.
Der Torfabbau begann mit Handtorfabstich, dies war besonders schwere Arbeit im sumpfigen Gelände – Torfstücke wogen vier Kilogramm. Bei dieser Arbeit fand man 1900 eine 300 Jahre alte, gut erhaltene „Moorleiche“. Wegen der roten Jahre nannte man diese Leiche „Roter Franz“.
Bei der Moorbrandkultur wurde die obere Schicht „Weißtorf“ abgebrannt; die so gewonnene Fläche diente als Grundlage für den Anbau von Buchweizen.
Im 19. Jahrhundert begann der maschinelle Abbau des Moores. Immer neue Maschinen erleichterten die schwere Handarbeit. Viele dieser Maschinen sind in der Halle und auf dem Außengelände des Museums zu besichtigen.
Besonders interessant war für die KKV-Mitglieder der Besuch der zweiten Halle, die im Jahr 2002 für 1,3 Millionen Euro gebaut wurde und in der ein „Ottomeyer-Pflug“ und zwei „Lokomobile“ zu sehen sind. Mit diesen Maschinen wurde in den Jahren 1950 bis 1972 das Moor kultiviert und für die Landwirtschaft nutzbar gemacht.
Vier „Lokomobile“ zogen einen Pflug, der das Moor bis zu 2,2 Meter tief pflügte, mithilfe von 500 Meter langen Stahlseilen und Dampfkraft durch den Moorboden. Eine Dampflok verbrauchte 6000 Liter Wasser und 60 Zentner Kohle am Tag. Das Wasser wurde von Pferdefuhrwerken von der nahen Ems transportiert, weil das Moorwasser wegen des Säuregehalts nicht geeignet war. Durch die Kultivierung gab es Arbeit und Heimat für viele Vertriebene des Zweiten Weltkriegs.
Nach fast zwei Stunden war die abwechslungsreiche Führung, bei der auch plattdeutsche „Doenekes“ nicht fehlten, beendet. In einem kurzen Film wurden die Geschichte und das Leben der 50er-Jahre dargestellt.

Quelle: http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/1950506-Gruppe-des-KKV-besucht-groesstes-Moormuseum-Europas-Im-Armenhaus-Deutschlands

   

KKV zu Gast in der Synagoge Enschede - Bedeutendes Bauwerk beeindruckte

Gronau/Enschede - Informationen über andere Religionen und Besuche ihrer Gotteshäuser sind immer wieder Bestandteile des KKV-Programms. Jetzt besuchte eine Gruppe aus Gronau die Synagoge in Enschede.

Informationen über andere Religionen und Besuche ihrer Gotteshäuser sind immer wieder Bestandteile des KKV-Programms. Jetzt besuchte eine Gruppe aus Gronau die Synagoge in Enschede. Die Führung mit Heinz Krabbe begann am Haupteingang. Über dem Eingang steht in hebräischer Schrift folgender Spruch „Dies ist ein Haus des einen Gottes, ein Haus für alle Völker“

Die Synagoge wurde geplant von dem bedeutenden niederländischen Architekten Bazel, der bereits die Villen der jüdischen Fabrikanten Menko gebaut hatte. Die Einweihung des Gotteshauses 1928 erlebte er nicht mehr, da er 1923 starb. Das Bauwerk wird nicht ohne Grund zu den schönsten Synagogen in Westeuropa gezählt. Dem Architekten ist die Kombination verschiedener Stile mit der Symbolik des jüdischen Glaubens hervorragend gelungen. Nicht nur das Gebäude, auch die gesamte Einrichtung wurde vom Erbauer bis ins Detail geplant. Dazu gehören die Möbel, Lampen, die Bilder, Teppiche und besonders die Glasfenster. Immer gibt es einen Bezug zur jüdischen Religion.

Während der Besichtigung der Synagoge durfte auch ein Blick in die Geschichte der jüdischen Gemeinde Enschedes nicht fehlen. Sie hatte zu Beginn der deutschen Besatzung im Jahre 1941 1400 Mitglieder, darunter viele deutsche Emigranten. Auch wenn viele von ihnen – dank des Engagements zahlreicher niederländischer Christen – untertauchen konnten, zählte die Gemeinde am Ende des Krieges nur noch 700 Mitglieder. Dass die Synagoge nicht zerstört wurde, verdankt Sie dem Umstand, dass der deutsche Sicherheitsdienst das Gebäude in den letzten Kriegsjahren nutzte.

Die jüdische Gemeinde die heute nur noch 70 Mitglieder zählt, wünscht sich viele interessierte Besucher und wirbt auch um Unterstützung durch einen neu gegründeten Förderverein.

KKV besucht Synagoge in Enschede

Eine Gruppe des KKV Gronau besuchte jetzt die Synagoge in Enschede und ließ sich das Bauwerk von Heinz Krabbe erklären. Foto: privat

Quelle: Westfälische Nachrichten, Onlineausgabe vom 22.03.2014, Link: http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/KKV-zu-Gast-in-Enschede-Bedeutendes-Bauwerk-beeindruckte

   

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