Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Diözesanverband Münster

Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 14 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Allerorts wird die Geselligkeit gepflegt.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    „Kauf mal wieder nebenan!“ – KKV Gronau und Epe stellt Bürgermeisterin Plakataktion zur Stärkung lebendiger Innenstädte vor

    In diesen Tagen tauchen in vielen Schaufenstern Plakate auf. Darauf ist eine junge Frau zu sehen, die einen ganzen Turm von Paketen balanciert. „Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!“, steht auf dem untersten Paket. Mit diesen Plakaten macht sich der KKV- Ortsgemeinschaft Gronau und Epe für die Stärkung des lokalen Einzelhandels und lebendige Innenstädte stark.
    Am Donnerstag haben drei Vertreter des KKV, Renate Schabbing, Wilhelm Bilke und Bernhard Segbers, die Aktion Bürgermeisterin Sonja Jürgens vorgestellt und Plakate an Mechthild Hölscher, Vorstandsmitglied des City-Rings, übergeben.
    „Sie sprechen mir mit dieser Aktion aus dem Herzen“, sagte die Bürgermeisterin und betonte, dass jeder Bürger etwas für eine lebendige Innenstadt tun kann, indem er vor Ort einkauft. Auch Mechthild Hölscher lobte die Aktion, die auch dafür wirbt, dass die Menschen ihr Konsumverhalten im Internet hinterfragen. „Es ist Alltag, dass die Menschen sich bei uns informieren und beraten lassen und dann online kaufen“, sagte Hölscher. Wilhelm Bilke ergänzte, dass Einkaufszentren am Stadtrand dazu führen, dass die Menschen immer häufiger mit dem Auto fahren.

    Der KKV bei der Bürgermeisterin

    „Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!“ lautet das Motto der Plakat-Aktion. Bernhard Segbers (l.), Wilhelm Bilke und Renate Schabbing (2.v.r.) stellten sie Bürgermeisterin Sonja Jürgens vor (M.) und übergaben Mechthild Hölscher die Plakate. Foto: Frank Zimmermann

    Schnell entwickelte sich der Termin im Büro der Bürgermeisterin zu einer Diskussionsrunde um die Entwicklung des Einzelhandels und der Innenstadt insgesamt. „Ich verstehe zum Beispiel nicht, warum es so lange dauert, den Wochenmarkt zu verlegen“, sagte Renate Schabbing. Jürgens erklärte, dass die Sache komplizierter sei, als es auf den ersten Blick scheine. Die Belange vieler Beteiligter müssen berücksichtigt werden: Die Geschäfte am Kurt-Schumacher-Platz und in der Schulstraße möchten, dass der Markt bleibt. Die Marktbeschicker möchten umziehen, und die Händler in der Neustraße möchten nicht, dass die großen Marktstände direkt vor ihren Schaufenstern stehen, umriss Jürgens die Gemengelage. Aber: An dem Thema sei intensiv gearbeitet worden und die Ergebnisse würden im nächsten Haupt- und Finanzausschuss am 7. Dezember vorgestellt und diskutiert.
    Dass der Markt bald umzieht, passe auch zur geplanten Innenstadtentwicklung, sagte Jürgens. Spätestens wenn Ende 2017 das Hertie-Gebäude abgerissen werde und 2018 auf dem Schumacher-Platz neu gebaut werde, müsse der Wochenmarkt ohnehin weichen.

    Quelle und Foto: Frank Zimmermann, online unter: http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/2611207-Aktion-des-Verbands-der-Katholiken-in-Wirtschaft-und-Verwaltung-Damit-die-Innenstadt-lebendig-bleibt

     

    Feierstunde an der Schillerstraße - Bischof Genn segnet „Haus der Verbände“ in Münster

    Bischof Felix Genn hat das „Haus der Verbände“ an der Schillerstraße in Münster gesegnet. „Wir sind ein Verbändebistum und wir wollen es auch bleiben“, sagte er beim Festakt am Montag, dem 31. Oktober 2016. Genn dankte allen, die an dem Bauprojekt mitgewirkt hatten, besonders den Verantwortlichen der Bischof-Hermann-Stiftung, auf dessen Gelände das „Haus der Verbände“ entstanden ist. An der Feierstunde nahmen Mitglieder der Verbände und zahlreiche Gäste aus Stadt und Kirche teil, darunter Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD) und Stadtdechant Jörg Hagemann.

    Bischof Genn segnet das „Ich höre oft, dass die Zeit der Verbände vorbei sei“, sagte der Bischof. Doch das Haus zeige, dass die dort beheimateten Verbände als Kirche in die Gesellschaft hineinwirken wollten. „Es lohnt sich, in die Verbandsarbeit zu investieren, personell und finanziell, denn das hat Zukunft“, betonte der Bischof.

    Genn wies auf die Bischof-Hermann-Stiftung hin, die das Bauvorhaben auf Anfrage einiger Verbände neben den Gebäuden mit den eigenen Angeboten für Menschen in sozialen Notlagen initiiert hatte. Genns Vorgänger Bischof Hermann Dingelstad (1835-1911) hatte die Stiftung 1896 als Antwort auf die sozialen Probleme der damaligen Zeit gegründet. Das Haus der Verbände habe auf dem Gelände der Bischof-Hermann-Stiftung einen passenden Platz gefunden, weil „gerade die Verbände deutlich machen, dass wir einen sozialen Auftrag in die Gesellschaft hinein haben“, erklärte Genn.

    Inzwischen sind alle Mieter eingezogen, haben ein neues Zuhause gefunden. Nur die Wohnungen für Menschen, die auf dem freien Markt keine Chance haben, werden erst später im Dachgeschoss bezogen.

    „Die letzten Monate waren anstrengend“, sagen Beschäftigte, denn neben ihrer eigentlichen Arbeit mussten sie zusätzlich viel Baulärm ertragen. Ein Ende ist aber abzusehen, denn jetzt stehen nur noch die Außenarbeiten aus, so Architekt Reinold Hendker aus Bad Lippspringe. Die Mitarbeiter der Verbände empfinden ihre neue Heimat durchweg als vorteilhaft und loben die kurzen Wege. Die Arbeit unter einem Dach bündelt inhaltlich alle Kräfte.

     

    Aktion des KKV: „Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!"

    Kauf-mal-wieder-nebenan

    Unter dem Motto „Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!“ werben in den nächsten Wochen viele KKV-Ortsgemeinschaften im Bistum Münster mit Plakaten und Handzetteln für einen bewussten Konsum und lebendige Innenstädte. So wichtig und alltäglich die Möglichkeit des Online-Shoppings heute auch ist, so ist der schnelle Einkauf im Internet nicht immer der bessere Schritt. Bewusster Konsum ist nachhaltig, fair, sozial und wo möglich auch lokal. Das schafft Arbeit vor Ort und macht lebendige, lebenswerte Innenstädte möglich. „Um die Ecke“, so der KKV, „gibt nicht nur Qualität und Service, sondern auch das Plus an Menschlichkeit, das kein Klick dieser Welt ersetzen kann“.

    Der KKV lehnt den Einkauf im Internet nicht prinzipiell ab. Er gehört zum Alltag und erleichtert vielen – nicht zuletzt der älteren Generation – den Einkauf. Trotzdem muss klar sein: Wer online kauft, schafft keinen Arbeitsplatz vor Ort. Handel und Gewerbe in den Städten können nicht nur davon leben, dass man sich Dinge ansieht und beraten lässt, um sie dann online zu kaufen – oder aber nach dem Kauf zur Reparatur zu kommen. Die Aktion versteht sich aber auch nicht als bloßes „Förderprogramm“ für den lokalen Einzelhandel. Der KKV hat den sozialen Mehrwert im Blick - ganz den Grundsätzen der katholischen Soziallehre folgend.

    Einzelhandel und Gewerbe sind ein unverzichtbarer Baustein lebendiger, lebenswerter Innenstädte – und damit auch tragende Säule der örtlichen Bürgerschaft. Wer morgen in einer lebendigen Stadt leben möchte, muss sich heute persönlich mit einbringen – auch dadurch, dass er immer wieder mal vor Ort einkauft. Gleichzeitig betont der KKV den sozialen Aspekt: Das Internet lässt schnell vergessen, dass auch hinter dem Packdienst der großen Internetanbieter letztlich Menschen stecken. Ihre teils prekären Arbeitsverhältnisse dürfen entsprechend den Prinzipien der katholischen Soziallehre nicht einfach ausgeblendet werden, betont der KKV. Geschäfte vor Ort sind hier vielfach transparenter, dabei mitarbeiter- und kundenfreundlicher und oftmals sogar familiengeführt.

    Der Tipp des KKV: Entdecken Sie den Einkauf um die Ecke als echte Möglichkeit zur Entschleunigung. Ein gemütlicher Kaffee, ein Plausch mit Nachbarn und Freunden, das nimmt die Hektik, die wir alle so fürchten.

     

    Umzug der Diözesangeschäftsstelle

    Die Geschäftsstelle des KKV-Diözesanverbandes Münster ist in das neue "Haus der Verbände" umgezogen.

    Unsere neue Anschrift und neuen Telefonnummern lauten:

    KKV-Diözesanverband Münster e.V.
    Schillerstraße 44a
    48155 Münster
    Tel.: 0251 / 97441-475 (Geschäftsführung, Herr Gebker)
    Tel.: 0251 / 97441-469 (Sekretariat, Frau Fricke)
    Fax: 0251 / 97440-500
    Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

     

    125 Jahre KKV Lohne - Festgottesdienst und Jubiläumsfeier

    Banner_Jubiläum_125Ein stolzes Jubiläum feierte der KKV Lohne am 23. Oktober 2016: Vor 125 Jahren wurde die KKV-Ortsgemeinschaft gegründet. Anlässlich des Jubiläums wurde mit den Mitgliedern, Partnern, Freunden und weiteren geladenen Gästen ein Pontikalamt mit Diözesanbischof Dr. Felix Genn und Prälat Prof. Dr. Janssen (ehem. Präses des Diözesanverbandes Münster) in der Pfarrkirche St. Gertrud in Lohne gefeiert. Bischof Genn fand im Gottesdienst klare Worte anlässlich des Jubiläums. Er beschrieb die Aufgaben - eingedenk der Prinzipien der katholischen Soziallehre - in der die „berufliche Situation als Kaufleute mit der christlichen Botschaft von Jesu verbunden" wird. Dazu sei es notwendig, immer wieder neu diese Ziele zu hinterfragen und zu gestalten. "Arbeit ist nicht nur ein Sachwert, sondern ein Personenwert; die Würde des Einzelnen steht im Mittelpunkt!" Es sang die Chorgemeinschaft St. Gertrud. Im Anschluss gab es im Gasthaus Römann einen Empfang mit Mittagessen und Grußworten von Dechant Rudolf Büscher, Norbert Zumbrägel (Diözesanverband Münster) und vom Bürgermeister der Stadt Lohne, Tobias Gerdesmeyer. Die musikalische Begleitung wurde vom Bläserkreis der Musikschule Lohne gestaltet.

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    Neues Haus der Verbände: KKV-Diözesanverband im neuen Domizil

    Ob KAB, CAJ, KKV oder kfd – an der Schillerstraße 44 stehen die Zeichen auf Einzug. Denn das Bauwerk an dieser Adresse ist fast vollendet – und es ist gut geworden.
    Elf katholische Verbände, darunter auch der KKV-Diözesanverband Münster, sowie drei Organisationen sind allesamt rundum glücklich, ihre Arbeit fortan unter einem Dach fortsetzen zu können – Dank der Bischof-Hermann-Stiftung. Ziehvater des Hauses ist Peter Brüggemann, der als Geschäftsführer im „Unruhestand“ viel zu tun hat und dessen Nachfolger Dietmar Davids ist.
    Anfang September kamen die Vertreter der Verbände, Initiativen und Organisationen im Ketteler-Haus zusammen, in freudiger Erwartung auf ihre Arbeit unter einem Dach. Einige Mieter sind schon eingezogen „Der Rohbau war Ende 2015 fertiggestellt, ab Juni konnten die ersten einziehen“, sagte Davids. Die drei Etagen und das Dachgeschoss – als Heimat für vier stationäre Plätze in der Wohnungslosenhilfe – auf 2008 Quadratmetern sind nach Bedarf zugeschnitten mit Besprechungsräumen, Keller und unterirdischem Parkraum.
    „Vor 100 Jahren stand an dieser Stelle ein riesengroßer Saal für Versammlungen“, blickte Peter Brüggemann in die Geschichte zurück. „Im Krieg wurde das Gebäude völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut“, berichtete Brüggemann, der sich nun umso mehr freut, dass das Haus für über fünf Millionen Euro fast fertig ist.

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    Die Soziallehre der Kirche - für Jugendliche aufbereitet

    DOCAT vorgestellt - Auf Anregung des KKV entstanden

    DOCAT - Soziallehre für JugendlicheAuf dem Weltjugendtag in Krakau stellte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn am 26. Juli den DOCAT vor. Das Buch, das weltweit gleichzeitig in allen großen Kultursprachen erscheint, will eine Anleitung zum sozialen Handeln sein. Junge Christen sollen alles über Solidarität, Menschenrechte, Menschenwürde, Frieden und Gerechtigkeit wissen.

    "Ich wünsche mir“, sagt Papst Franziskus im Vorwort zum DOCAT, „eine Million junger Christen, ja am besten eine ganze Generation, die für ihre Zeitgenossen ´Soziallehre auf zwei Beinen´ sind“. Er versteht das Buch als "so etwas wie eine Gebrauchsanweisung, die uns hilft, mit dem Evangelium erst einmal uns selbst, dann unser nächstes Umfeld und am Ende die ganze Welt zu verändern“. Denn: „So wie es im Moment in der Welt zugeht“, sagt Franziskus, „kann es nicht bleiben. Wenn ein Christ in dieser Zeit an der Not der Ärmsten der Armen vorbeischaut, dann ist er in Wirklichkeit kein Christ!“.

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    KKV unterstützt Bürgerbegehren gegen weitere verkaufsoffene Sonntage

    "Weil die Arbeit nie aufhört, muss der Mensch mit der Arbeit aufhören."

    Buergerbegehren-Freier-Sonntag-MuensterDer KKV-Diözesanverband im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung und die KKV-Ortsgemeinschaft HANSA Münster unterstützen das kürzlich auf Initiative der Gewerkschaft Verdi und kirchlicher Verbände gestartete Bürgerbegehren gegen zusätzliche verkaufsoffene Sonntage in Münster. Norbert Zumbrägel, Vorsitzender des Diözesanverbandes und der Ortsgemeinschaft Münster, ruft die Mitglieder des KKV in Münster dazu auf, sich dem Bürgerbegehren anzuschließen.

    Der KKV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in Deutschland die Sonn- und Feiertagsarbeit in einem erschreckenden Maße zugenommen habe. Wenn gerade die junge Generation heute zunehmend über Stress und Burn-out am Arbeitsplatz klage, dann auch, weil von der Werkbank bis zur Chefetage der Sonntag als Tag des Abschaltens, des Innehaltens und der Ruhe fehle.

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    KKV-Diözesanverband Münster verabschiedet Geistlichen Beirat Prälat Prof. Dr. Friedrich Janssen

    Prälat JanssenStehende Ovationen zum Abschied: Mit minutenlangem Beifall hat die Mitglieder­versammlung des KKV-Diözesan­ver­bandes Münster im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung am Samstag, dem 21. Mai 2016 in Gronau seinen langjährigen Geistlichen Beirat, Prof. Dr. Friedrich Janssen, verabschiedet. Fast 30 Jahre hat er – von vielen liebevoll nur „Pater Fritz“ genannt – dem KKV auf Orts-, Diözesan- und Bundesebene Impulse gegeben: Durch Vorträge, Besinnungstage und Predigten, durch unermüdliches Engagement bei Besuchen vor Ort und besonders durch seine persönliche Zuwendung.

    Laudator Rainer Meyer

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