Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Diözesanverband Münster

Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 17 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Allerorts wird die Geselligkeit gepflegt.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    KKV-Diözesanverband Münster verabschiedet Geistlichen Beirat Prälat Prof. Dr. Friedrich Janssen

    Prälat JanssenStehende Ovationen zum Abschied: Mit minutenlangem Beifall hat die Mitgliederversammlung des KKV-Diözesanverbandes Münster im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung am Samstag, dem 21. Mai 2016 in Gronau seinen langjährigen Geistlichen Beirat, Prof. Dr. Friedrich Janssen, verabschiedet. Fast 30 Jahre hat er – von vielen liebevoll nur „Pater Fritz“ genannt – dem KKV auf Orts-, Diözesan- und Bundesebene Impulse gegeben: Durch Vorträge, Besinnungstage und Predigten, durch unermüdliches Engagement bei Besuchen vor Ort und besonders durch seine persönliche Zuwendung.

    Laudator Rainer MeyerRainer Meyer, Vorsitzender des KKV Lohne, stellte in seiner Laudatio die Frage, ob ein KKV ohne Friedrich Janssen überhaupt vorstellbar sei. Untrennbar sei der Verband mit seinem Namen verbunden, rief Meyer die lange Zeit von Janssens Wirken und verschiedene Stationen der Arbeit in Erinnerung. Von einem Professor für systematische Theologie würde mancher eher hochtrabende Worte und für Laien nur schwer verständliche Worte erwarten. Anders Janssen: „Sein theologisches Wissen und seine Begabung, alte biblische Botschaften und theologische Sachverhalte so darzustellen, dass sie für jedermann verständlich und nachvollziehbar waren, hat uns immer wieder schwer beeindruckt“, so Meyer. Janssens klare Botschaft habe stets gelautet: „Ihr, der KKV, seid das Salz der Erde und das KKV-Schiff darf nicht als Museumsschiff im Hafen liegen, sondern muss eine missionarische Stoßrichtung haben und hinaus auf die offenen Gewässer der menschlichen Gesellschaft.“

    Weil Janssen bereits alle Ehrungen des KKV erhalten hat, sagte Meyer am Ende für die langjährige Arbeit schlicht „Danke“. Er war sich zugleich sicher, dass Janssen dem Verband auch weiter eng verbunden bleiben werde. Der Diözesanvorsitzende Norbert Zumbrägel überreichte mit Geschäftsführer Norbert Gebker mehrere Präsente – darunter auch eine Bilderserie mit Janssen-Konterfei im Stil eines Warhol-Bildes.

    Dank vom Vorsitzenden Zumbrägel„Danken kommt von denken“, so Janssen in seinem Dankeswort. „Wenn ich darüber nachdenke, was ich euch zu verdanken habe, dann bin ich derjenige, der sich revanchieren muss.“ Der 80-Jährige machte deutlich: „Über den KKV kommt Kirche in die Gesellschaft.“ Den auch im KKV festzustellenden Mitgliederschwund (Janssen: „Wir erleben den Trend zum Rückzug ins Private“) setzte er ein Wort Jesu entgegen: Es kommt nicht auf die Massen an. „Eine Prise Salz genügt, um die ganze Speise zu würzen.“ Nicht die Quantität, sondern der qualitative Einsatz auch Weniger sei entscheidend, münzte er das auf die KKV-Arbeit um. Und zitierte einen Satz von Papst Johannes Paul II., „den wir uns als Trost auf unser Banner schreiben können: Wo immer etwas Gutes geschieht – und sei es noch so gering, beginnt das Reich Gottes.“

    Quelle: Westfälische Nachrichten vom 23.6.2016, Autor und Fotos: Klaus Wiedau

    Lesen Sie hier die Laudatio zum Abschied von Prälat Janssen im Wortlaut: Download Laudatio

     

    Pater Hans Vöcking zu Gast beim Diözesantreffen des KKV

    Annäherung jenseits von Politparolen

    Gronau - Der Islam stellt Politik und Gesellschaft vor neue Fragen – namentlich Vertreter der christlichen Religionen. Bei der Mitgliederver­sammlung des KKV-Diözesanverbands sprach der aus Gronau stammende Ordensmann und Islamwissenschafter Hans Vöcking über die Herausforderungen, vor die der Islam Gesellschaft und Kirche in Deutschland stellt.

    Von Christiane Nitsche

    Pater Hans Vöcking auf der KKV-Mitgliederversammlung

    „Man redet immer von ‚der Islam‘, aber ‚den Islam‘ gibt es nicht“, stellte Vöcking fest. „Man kann immer nur von islamischen Lehren sprechen.“ Wer es mit Muslimen zu tun habe, müsse immer fragen: „Zu welcher Moschee, zu welcher Bruderschaft, zu welcher Rechtslehre gehörst du?“
    Pater Hans Vöcking ist Mitglied des Ordens „Weiße Väter“ und war 25 Jahre lang im Rat der Europäischen Bischofskonferenzen zuständig für den christlich-islamischen Dialog in Europa. Über 20 Jahre leitete er die von ihm aufgebaute Christlich-Islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle der Deutschen Bischofskonferenz in Frankfurt.
    Im Unterschied zum Islam sei das Christentum ohne Philosophie nicht denkbar, erläuterte Vöcking. „Das brauchen Muslime nicht, denn Gott hat sich ihnen nicht offenbart“, erklärte Vöcking. „Er ist der Fremde geblieben, hat nur seinen Willen kundgetan.“ Und da gebe es unterschiedliche Interpretationen und Auslegungen des Korans.

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    KKV-Familienseminar 2016

    Familienseminar_2015„Ägypten 2.0 - Flucht und Migration" lautet das diesjährige Thema des KKV-Familienseminars, das vom 30. September bis 3. Oktober 2016 in der Kath. Akademie Stapelfeld in Cloppenburg stattfindet.

    Schon immer flohen Menschen vor Krieg, Verfolgung, Hunger und Katastrophen. Bereits die Bibel erzählt viele Geschichten von Flucht und Migration: Die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies, Abrahams Flucht aus Haran, der Auszug der Juden aus Ägypten, u.v.m.
    In Deutschland ist aktuell vielfach von einer „Flüchtlingswelle“ die Rede. Dabei war und ist die Bundesrepublik schon seit 50 Jahren ein Einwanderungsland, insbesondere für Menschen aus der Türkei, dem Balkan und den ehemaligen Ostblockstaaten, ohne dass man von einer „Überfremdung“ sprechen könnte. Was also macht für viele die aktuelle Einwanderung zu einer „Flüchtlingskrise“?

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    KKV weist Thesen des Erzbischofs zur Flüchtlingspolitik klar zurück

    Zu kontroversen Diskussionen hat die Rede von Mor Julius Dr. Hanna Aydin, Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche, bei der Fußwallfahrt der KKV-Bezirksgemeinschaft Oldenburg am Sonntag vom Kinderheim Heilig Kreuz in Cloppenburg bis nach Bethen geführt. Aydin ist Erzbischof mit Sitz in Delmenhorst und sprach über „Christenverfolgung heute“.
    Aydin nahm aber auch die Asylpolitik ins Visier. Die Politiker seien dumm. Sie merkten nicht, dass die Asylbewerber von „Wölfen“ unterwandert würden. Allein in Deutschland soll es an die 400 „Wölfe“ geben – das seien Mitglieder des Islamischen Staates. Nach Ansicht des Erzbischofs brauche ein Großteil der Asylbewerber keine Sozialhilfe. „Die Deutschen sind blind und dumm“, sagte er weiter. Auch eine Heirat mit einem Türken sieht er kritisch. Mittlerweile haben 40 000 deutsche Frauen einen Türken geheiratet. „Die Deutschen machen die Augen zu“. So berichtete der Erzbischof, dass einige Türken bis zu vier Frauen heiraten dürften. Die Europäer hätten keine Erfahrungen mit Muslimen. „Seien sie wachsam“, so sein Appell an die 80 Besucher der Veranstaltung.
    Die Thesen Aydins stießen beim Publikum auf teils heftigen Widerspruch – allen voran beim KKV-Bezirksvorsitzenden Georg Konen (Oldenburg): „Das sind nicht die Positionen des katholischen Sozialverbands KKV. Damit haben wir nichts zu tun“, stellte er im Nachgang und im Gespräch mit der Nordwest-Zeitung (NWZ)  klar. „Wir achten die Flüchtlinge in ihrer Würde als Menschen, die Grausames erlebt haben und unsere Hilfe brauchen. Wir wollen diesen Menschen helfen, sie aufnehmen und nicht ausgrenzen“, betonte er. Konen übergab dem Erzbischof 1000 Euro, die während der Wallfahrt gesammelt worden waren – als Spende für die Flüchtlingshilfe.

     

    „Zu neuen Aufbrüchen bereit sein“ „500 Jahre Reformation und 50 Jahre Zweites Vatikanum“

    KKV-Samstagsforum mit Bischof Jan Janssen und Weihbischof Heinrich Timmerevers

    Sie treffen sich bei vielen Terminen, übernehmen zusammen Schirmherrschaften, etwa für das „Bündnis gegen Depression Weser-Ems“, und nächstes Jahr wollen sie gemeinsam anlässlich des Reformationsjubiläums nach Wittenberg fahren: Die Zusammenarbeit von Bischof Jan Janssen und Weihbischof Heinrich Timmerevers ist ein Paradebeispiel für gelebte Ökumene.
    Samstagsforum_Ökumene_Oldenburg_1Am Samstag, 9. April, waren der katholische Weihbischof Heinrich Timmerevers vom Bischöflichen Offizial Vechta und der Bischof der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Jan Janssen, Gäste bei einem KKV-Samstagsforum in Oldenburg. „500 Jahre Reformation und 50 Jahre Zweites Vatikanum – Einblicke und Ausblicke zur Ökumene im Oldenburger Land“ lautete das Motto in der Oldenburger Forumskirche St. Peter. Das angeregte und sehr persönliche Gespräch vor ca. 200 Zuhörerinnen und Zuhörern moderierte der Journalist Jürgen Westerhoff.

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    Besinnungstag der KKV-Bezirksgemeinschaft Münsterland

    Pfarrer MönninghoffAm 13. März trafen sich gut fünfzig KKVerInnen aus den Ortsgemeinschaften des Münsterlands zu Ihrem traditionellen Besinnungstag. Diesmal unter veränderten örtlichen Gegebenheiten. Die in vielen Jahren liebgewonnene Begegnungsstätte Haus Mariengrund stand nicht zur Verfügung. Daher hatte man den sehr beliebten Besinnungstag ins Franz-Hitze-Haus verlegt, eine bewährte Stätte für Veranstaltungen dieser Art jeglicher Größe. Als Referenten konnte man Pfarrer Reinhard Mönninghoff, Rektor der Servatiikirche, gewinnen und hatte, das kann man schon vorwegnehmen, einen guten Griff getan. Die Reaktionen der Zuhörer waren schon in der Pause überschwänglich positiv und führten zum Schluss zu minutenlangem, herzlichen Beifall.
    Was war es, wovon die KKVerInnen so angetan waren? Keine theologischen Höhenflüge, die schon einmal zu leichtem bis mittlerem Abheben führen und die einfachen Gläubigen etwas staunend, aber auch manchmal ratlos zurücklassen können. Kein Exegeseseminar mit glatter Struktur und geschliffener Diktion, das wegen des verbreiteten Glanzes zu staunendem Unverständnis führen kann.

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    KKV Diözesanverband unterstützt ZdK-Präsident

    Klare Abgrenzung zur AfD

    Thomas Sternberg, Präsident des ZdK, verteidigte bei einer Rätetagung des Spitzengremiums der Laienkatholiken die Entscheidung des ZdK, beim 100. Katholikentag im Mai in Leipzig keine AfD-Vertreter auf Podien einzuladen. "Wir sollten die Köpfe einer Protestbewegung mit solch fremdenfeindlichen Einstellungen nicht dadurch adeln", betonte Sternberg. "Das ist ein Sammelbecken von Rechtsradikalen und Proteststimmen, die in anderen Koalitionen kein Gehör zu finden glauben", sagte ZdK-Präsident Thomas Sternberg am Freitag in Leipzig. Die AfD sei trotz aller Landtagswahlprognosen "keine ernstzunehmende Partei". Die Vorsitzende Frauke Petry wolle, "dass sie die anerkannte Partei rechts der CDU wird - den Gefallen sollten wir ihr nicht tun".

    ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper berichtete, dass etwa Dreiviertel der Zuschriften an das Laiengremium die Entscheidung ebenfalls kritisiert hätten. Der Hauptvorwurf sei dabei, dass ein Dialog unterdrückt werde. "Das ist jedoch falsch, da beim Katholikentag sehr wohl die Sorgen der AfD-Sympathisanten zur Sprache kommen, und das ist das Entscheidende", betonte Vesper. Die überwiegende Mehrheit der anwesenden Diözesanräte erklärte ihre Unterstützung für die Position des ZdK.

    ZdK-Präsident Sternberg rief in diesem Zusammenhang dazu auf, die Befürchtungen der AfD-Sympathisanten durch Informationen zu entkräften: "Die AfD schürt die diffusen Ängste, da sie ihr Humus sind." Zugleich mahnte er eine klare Positionierung gegen Fremdenfeindlichkeit an: "Das ist unser christlicher Auftrag."