Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Diözesanverband Münster

Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 17 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Allerorts wird die Geselligkeit gepflegt.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    KKV unterstützt Bürgerbegehren gegen weitere verkaufsoffene Sonntage

    "Weil die Arbeit nie aufhört, muss der Mensch mit der Arbeit aufhören."

    Buergerbegehren-Freier-Sonntag-MuensterDer KKV-Diözesanverband im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung und die KKV-Ortsgemeinschaft HANSA Münster unterstützen das kürzlich auf Initiative der Gewerkschaft Verdi und kirchlicher Verbände gestartete Bürgerbegehren gegen zusätzliche verkaufsoffene Sonntage in Münster. Norbert Zumbrägel, Vorsitzender des Diözesanverbandes und der Ortsgemeinschaft Münster, ruft die Mitglieder des KKV in Münster dazu auf, sich dem Bürgerbegehren anzuschließen.

    Der KKV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in Deutschland die Sonn- und Feiertagsarbeit in einem erschreckenden Maße zugenommen habe. Wenn gerade die junge Generation heute zunehmend über Stress und Burn-out am Arbeitsplatz klage, dann auch, weil von der Werkbank bis zur Chefetage der Sonntag als Tag des Abschaltens, des Innehaltens und der Ruhe fehle. Wer im Getriebe des Alltags nicht mal anhalte, Atem hole, ja die Seele baumeln lasse, der komme auch nicht mehr zu sich selbst – er verliere sich. Und weil er sich selber verliere, verliere er auch den Kontakt zu den Mitmenschen und seiner Umwelt. Gerade Familien und die zwischenmenschlichen Beziehungen hätten unter der zunehmenden Arbeitsbelastung und der fehlenden Freizeit zu leiden: „Eltern und Kindern hilft es nicht, wenn alle zu unterschiedlichen Zeiten frei haben. Aktiver Sonntagsschutz ist deshalb auch aktiver Familienschutz“, so der KKV-Vorsitzende.

    Der Rat der Stadt Münster hatte am 11. Mai verkaufsoffene Sonntage am zweiten Adventssonntag sowie an den Sonntagen des Hansemahls und des Herbstsends beschlossen. Diese Regelung soll bis 2019 gelten. Das Bündnis „Freier Sonntag für Münsteraner“ will diese Ausweitung der Sonntagsöffnung mit einem Bürgerbegehren verhindern. Binnen sechs Wochen sollen knapp 10.000 Unterschriften wahlberechtigter Münsteraner für das Bürgerbegehren gesammelt werden.

     

    Umzug der Diözesangeschäftsstelle

    Die Geschäftsstelle des KKV-Diözesanverbandes Münster ist in das neue "Haus der Verbände" umgezogen.

    Unsere neue Anschrift und neuen Telefonnummern lauten:

    KKV-Diözesanverband Münster e.V.
    Schillerstraße 44a
    48155 Münster
    Tel.: 0251 / 97441-475 (Geschäftsführung, Herr Gebker)
    Tel.: 0251 / 97441-469 (Sekretariat, Frau Fricke)
    Fax: 0251 / 97440-500
    Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

     

    Nachrichten aus dem Bistum Münster

     

    KKV-Diözesanverband Münster verabschiedet Geistlichen Beirat Prälat Prof. Dr. Friedrich Janssen

    Prälat JanssenStehende Ovationen zum Abschied: Mit minutenlangem Beifall hat die Mitglieder­versammlung des KKV-Diözesan­ver­bandes Münster im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung am Samstag, dem 21. Mai 2016 in Gronau seinen langjährigen Geistlichen Beirat, Prof. Dr. Friedrich Janssen, verabschiedet. Fast 30 Jahre hat er – von vielen liebevoll nur „Pater Fritz“ genannt – dem KKV auf Orts-, Diözesan- und Bundesebene Impulse gegeben: Durch Vorträge, Besinnungstage und Predigten, durch unermüdliches Engagement bei Besuchen vor Ort und besonders durch seine persönliche Zuwendung.

    Laudator Rainer Meyer

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    Pater Hans Vöcking zu Gast beim Diözesantreffen des KKV

    Annäherung jenseits von Politparolen

    Gronau - Der Islam stellt Politik und Gesellschaft vor neue Fragen – namentlich Vertreter der christlichen Religionen. Bei der Mitgliederver­sammlung des KKV-Diözesanverbands sprach der aus Gronau stammende Ordensmann und Islamwissenschafter Hans Vöcking über die Herausforderungen, vor die der Islam Gesellschaft und Kirche in Deutschland stellt.

    Von Christiane Nitsche

    Pater Hans Vöcking auf der KKV-Mitgliederversammlung

    „Man redet immer von ‚der Islam‘, aber ‚den Islam‘ gibt es nicht“, stellte Vöcking fest. „Man kann immer nur von islamischen Lehren sprechen.“ Wer es mit Muslimen zu tun habe, müsse immer fragen: „Zu welcher Moschee, zu welcher Bruderschaft, zu welcher Rechtslehre gehörst du?“
    Pater Hans Vöcking ist Mitglied des Ordens „Weiße Väter“ und war 25 Jahre lang im Rat der Europäischen Bischofskonferenzen zuständig für den christlich-islamischen Dialog in Europa. Über 20 Jahre leitete er die von ihm aufgebaute Christlich-Islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle der Deutschen Bischofskonferenz in Frankfurt.
    Im Unterschied zum Islam sei das Christentum ohne Philosophie nicht denkbar, erläuterte Vöcking. „Das brauchen Muslime nicht, denn Gott hat sich ihnen nicht offenbart“, erklärte Vöcking. „Er ist der Fremde geblieben, hat nur seinen Willen kundgetan.“ Und da gebe es unterschiedliche Interpretationen und Auslegungen des Korans.

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    KKV-Familienseminar 2016

    KKV-Familienseminar_2016„Ägypten 2.0 - Flucht und Migration" lautet das diesjährige Thema des KKV-Familienseminars, das vom 30. September bis 3. Oktober 2016 in der Katholischen Akademie Stapelfeld in Cloppenburg stattfindet.

    Schon immer flohen Menschen vor Krieg, Verfolgung, Hunger und Katastrophen. Bereits die Bibel erzählt viele Geschichten von Flucht und Migration: Die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies, Abrahams Flucht aus Haran, der Auszug der Juden aus Ägypten, u.v.m.
    In Deutschland ist aktuell vielfach von einer „Flüchtlingswelle“ die Rede. Dabei war und ist die Bundesrepublik schon seit 50 Jahren ein Einwanderungsland, insbesondere für Menschen aus der Türkei, dem Balkan und den ehemaligen Ostblockstaaten, ohne dass man von einer „Überfremdung“ sprechen könnte. Was also macht für viele die aktuelle Einwanderung zu einer „Flüchtlingskrise“?

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    KKV weist Thesen des Erzbischofs zur Flüchtlingspolitik klar zurück

    Zu kontroversen Diskussionen hat die Rede von Mor Julius Dr. Hanna Aydin, Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche, bei der Fußwallfahrt der KKV-Bezirksgemeinschaft Oldenburg am Sonntag vom Kinderheim Heilig Kreuz in Cloppenburg bis nach Bethen geführt. Aydin ist Erzbischof mit Sitz in Delmenhorst und sprach über „Christenverfolgung heute“.
    Aydin nahm aber auch die Asylpolitik ins Visier. Die Politiker seien dumm. Sie merkten nicht, dass die Asylbewerber von „Wölfen“ unterwandert würden. Allein in Deutschland soll es an die 400 „Wölfe“ geben – das seien Mitglieder des Islamischen Staates. Nach Ansicht des Erzbischofs brauche ein Großteil der Asylbewerber keine Sozialhilfe. „Die Deutschen sind blind und dumm“, sagte er weiter. Auch eine Heirat mit einem Türken sieht er kritisch. Mittlerweile haben 40 000 deutsche Frauen einen Türken geheiratet. „Die Deutschen machen die Augen zu“. So berichtete der Erzbischof, dass einige Türken bis zu vier Frauen heiraten dürften. Die Europäer hätten keine Erfahrungen mit Muslimen. „Seien sie wachsam“, so sein Appell an die 80 Besucher der Veranstaltung.
    Die Thesen Aydins stießen beim Publikum auf teils heftigen Widerspruch – allen voran beim KKV-Bezirksvorsitzenden Georg Konen (Oldenburg): „Das sind nicht die Positionen des katholischen Sozialverbands KKV. Damit haben wir nichts zu tun“, stellte er im Nachgang und im Gespräch mit der Nordwest-Zeitung (NWZ)  klar. „Wir achten die Flüchtlinge in ihrer Würde als Menschen, die Grausames erlebt haben und unsere Hilfe brauchen. Wir wollen diesen Menschen helfen, sie aufnehmen und nicht ausgrenzen“, betonte er. Konen übergab dem Erzbischof 1000 Euro, die während der Wallfahrt gesammelt worden waren – als Spende für die Flüchtlingshilfe.

     

    „Zu neuen Aufbrüchen bereit sein“ „500 Jahre Reformation und 50 Jahre Zweites Vatikanum“

    KKV-Samstagsforum mit Bischof Jan Janssen und Weihbischof Heinrich Timmerevers

    Sie treffen sich bei vielen Terminen, übernehmen zusammen Schirmherrschaften, etwa für das „Bündnis gegen Depression Weser-Ems“, und nächstes Jahr wollen sie gemeinsam anlässlich des Reformationsjubiläums nach Wittenberg fahren: Die Zusammenarbeit von Bischof Jan Janssen und Weihbischof Heinrich Timmerevers ist ein Paradebeispiel für gelebte Ökumene.
    Samstagsforum_Ökumene_Oldenburg_1Am Samstag, 9. April, waren der katholische Weihbischof Heinrich Timmerevers vom Bischöflichen Offizial Vechta und der Bischof der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Jan Janssen, Gäste bei einem KKV-Samstagsforum in Oldenburg. „500 Jahre Reformation und 50 Jahre Zweites Vatikanum – Einblicke und Ausblicke zur Ökumene im Oldenburger Land“ lautete das Motto in der Oldenburger Forumskirche St. Peter. Das angeregte und sehr persönliche Gespräch vor ca. 200 Zuhörerinnen und Zuhörern moderierte der Journalist Jürgen Westerhoff.

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