Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
www.kkv-bund.de
KKV-Diözesanverband Münster

Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 14 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    KLARTEXT! AfD wählen? Ein NO-GO.

    Kaplan Christian Olding (St. Maria Magdalena, Geldern) spricht Klartext bei katholisch.de

     

    Besinnungstag der KKV-Bezirksgmeinschaft Niederrhein

    Am Palmsonntag trafen sich 63 KKV-Mitglieder aus Bocholt und Kevelaer Gnadenbild_Kevelaerzum jährlichen Besinnungstag. Erstmals fand dieser nicht im Tagungshaus Schönstatt-Au in Borken statt, sondern im Marienwallfahrtsort Kevelaer am Niederrhein. Guido Brassart, turnusmäßiger Vorsitzender des KKV Bezirks, begrüßte die Teilnehmer im Priesterhaus. Eine besondere Begrüßung erfuhr der Referent des Tages, Pfarrer Alfred Manthey, Geistlicher Beirat des KKV Westfalia Bocholt.

    Das Thema des Besinnungstages lautete: Leid tragen - kann das jemals eine Tugend sein? - Wir leiden darunter dass wir nicht mehr leiden können!

    Mit diesem Leitwort erreichte Pfarrer Manthey die meist älteren, aber aufmerksamen Zuhörer. In der anschließenden Diskussion gab es dann Wortmeldungen von Teilnehmern, die aus ihren persönlichen Erfahrungen mit Krankheiten und anderen Alltagssorgen berichteten. Sie bestätigten, das Leiden im persönlichen und privaten Umfeld problematisch werden kann. Von allen wurde der Vortrag von Pfarrer Manthey sehr gut angenommener. Er zelebrierte auch die anschließende Hl. Messe mit Palmweihe.

    Mit dem gemeinsamen Mittagessen und der Verabschiedung am Gnadenbild der Hl. Maria, der Trösterin der Betrübten, endete ein gelungener Besinnungstag.

     

    Gehört der Islam zu Deutschland?

    Prof. Peter Schallenberg (Geistlicher Beirat des KKV-Bundesverbandes):
    „Jeder gehört zu Deutschland und Europa, der sich zur absoluten Menschwürde jeder Person bekennt“

    Prof. Peter SchallenbergFast sind wir der Diskussion schon über­drüssig, ob nun der Islam zu Deutschland gehört oder nicht eigentlich „nur“ die Muslime? Um es gleich vorwegzuneh­men: Ich bin dezidiert der Meinung, dass ganz sicher die Muslime, wie überhaupt jede Frau und jeder Mann gleich welcher Religion oder Konfession, zu Deutsch­land gehören kann, so wie auch die Christen und Juden zu Deutschland ge­hören. Aber es gehört niemand zu Deutschland, weil er Christ oder Jude oder Muslim ist, denn Deutschland ist ein weltanschaulich neutrales Land mit vielen verschiedenen Religionen und Konfessionen - und zukünftig noch mehr! Sicher: Deutschland ist in seiner Geschichte entscheidend christlich und jüdisch geprägt, viel mehr als musli­misch. Aber deswegen ist es kein christli­ches Land, vielmehr haben wir, anders als in Frankreich und in den USA zwar, eine Trennung von Kirche und Staat. Nicht aber haben wir, und das wird häu­fig vergessen, eine Trennung von Reli­gion und Staat, sondern sowohl in der Präambel unseres Grundgesetzes („In Verantwortung vor Gott...“) wie auch in Artikel 1 des Grundgesetzes („Die Würde des Menschen ist unantastbar“) finden wir religiöse Bezüge, anders gesagt: Hier wird an einen personalen Gott gedacht, wie er in den drei großen monotheisti­schen Religionen Judentum, Christen­tum und Islam vor Augen steht. Das heißt dann: Jeder, der sich in Verantwor­tung vor einem solchen (gedachten) Gott und in Verantwortung vor den Mitmen­schen sein Leben vorstellt, gehört defini­tiv zu Deutschland.

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    KKV Oldenburg diskutiert Arbeit 4.0

    Podiumsgespräch zu Chancen und Risiken einer digitalisierten Arbeitswelt

    Kommen Taxis, Busse und LKW bald ohne Fahrer aus? Sind Roboter die besseren Chirurgen? Werden Häuser und Siedlungen mittels 3-D-Druckern gebaut? Die immer leistungsfähigeren IT-Systeme, hochentwickelte Robotik und Sensorik, 3-D-Drucker, Clouds und riesige Datensammlungen lassen uns einen Blick in eine Zukunft werfen, in der kaum etwas unmöglich erscheint.
    Am Samstagvormittag diskutierten auf Einladung des KKV Oldenburg im Forum St. Peter unter dem Schlagwort „Arbeit 4.0 - Chancen und Risiken einer digitalisierten Arbeitswelt“ Oliver Barth vom Deutschen Gewerkschaftsbund, Dirk Heitkötter vom Arbeitgeberverband Oldenburg und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel, Vorstandsvorsitzender im Offis-Institut für Informatik der Carl von Ossietzky-Universität, die Auswirkungen auf die Gesellschaft. Dabei ging es vor allem um die sozialen Verhältnisse und die Frage nach Chancen und Risiken für den Menschen an seinem veränderten Arbeitsplatz. Moderiert wurde die Veranstaltung nach der Begrüßung durch KKV-Vorsitzenden Georg Konen von Staatssekretär a. D. Dr. Hans-Joachim Gottschalk.
    Dabei herrschte unter den Protagonisten Konsens darüber, dass einfachere Tätigkeiten schon bald komplett von Maschinen übernommen werden könnten. Das bedeute aber auch, dass vom künftigen Arbeitnehmer eine höhere Kompetenz verlangt werde, weil dieser etwa für die Wartung der Maschinen zuständig sei. Dirk Heitkötter sieht diese Entwicklung aber auch als Chance auf ganz neue Arbeitsplätze. „Allerdings wird sich auch die Art der Ausbildung für zukünftige Auszubildende ändern“, meinte er.
    Auch Nebel betonte: „Die soziale Kompetenz der Arbeitnehmer wird noch wichtiger werden.“ Der Kontakt zum Menschen, beispielsweise in der Kundenberatung, könne durch keine Maschine ersetzt werden. Allerdings seien durch die zunehmende Digitalisierung neue Datenschutzbestimmungen und Aufklärung in den Betrieben nötig.

    Podium Samstagsforum Arbeit 4.0
    Oliver Barth befürchtet ein weiteres Ausdünnen der mittleren Qualifikationen: „Auf der einen Seite stehen diejenigen, die über die Digitalisierung bestimmen. Aber was passiert mit denjenigen, die da nicht mitgehen können?“ Ein großes Problem, das sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in die Pflicht nehme, sich ständig fortzubilden.
    Nebel betonte: „Die Digitalisierung kommt mit Sicherheit. Unternehmen, die sich nicht daran beteiligen, können sich Sorgen machen.“

    Quelle: Kim Kristin Petermann, online unter: http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirtschaft/chancen-und-risiken-einer-digitalisierten-arbeitswelt_a_31,2,2567801397.html

     

    KKV: Eine Lüge bleibt eine Lüge! Für einen politischen Diskurs, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt

    Der KKV betrachtet mit Sorge, dass durch Lügen und gefälschte Nachrichten in immer größerem Ausmaß versucht wird, die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Vor allem in den Sozialen Medien und einschlägigen Blogs ist die Verbreitung von „Fake News“ und sogenannten „alternativen Fakten“ weit verbreitet, aber auch die klassischen Medien sind nicht davor gefeit, statt Fakten eher populistischen Meinungen und Emotionen das Wort zu reden. Nicht umsonst hat die Gesellschaft für deutsche Sprache den Begriff „Postfaktisch“ zum Wort des Jahres 2016 gewählt.

    Eine Lüge bleibt eine Lüge!

    Nicht erst seit der Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump müssen wir uns mit einem postfaktischem Politikstil auseinandersetzen, in der nicht mehr die Wahrheit der „Goldstandard“ der politischen Debatte ist, sondern Gefühle und Empfindungen die wahre Realität darstellen sollen. So betitelt die Präsidentenberaterin Kellyanne Conway klar widerlegbare Zahlen über die Besucherzahlen bei Donald Trumps Vereidigung als „alternative facts“. Ähnlich, wenn auch im kleineren Maßstab, die „alternative“ Faktenbeurteilung der AFD Münster zur Zahl und Herkunft der Demonstranten anlässlich ihres Jahresempfangs Anfang Februar in Münster.

    Eine Lüge bleibt eine Lüge!

    Der KKV als Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung plädiert deshalb dafür, dass wieder Fakten und Tatsachen die politische Debatten und Entscheidungen bestimmen. An die Adresse von Facebook & Co gerichtet fragt der KKV: „Wenn es möglich ist, mit ausgeklügelten Algorithmen den gläsernen und werbemäßig optimierten Verbraucher zu extrahieren, dann muss es doch auch technisch möglich sein, klar identifizierte Falschmeldungen und gefakte Bilder schnell zu finden und zu entfernen.“ Hier seien die Unternehmen in einer Verantwortung, aus der man sie nicht entlassen dürfe. Außerdem müsse der Rechtsstaat seine Mittel ausschöpfen, wenn gewaltverherrlichende oder rassistische Inhalte von Nutzern verbreitet würden.

    Eine Lüge bleibt eine Lüge!

     

    KKV stellt Bundestagsabgeordneten den DOCAT vor

    Sozialkatechismus gibt auch Politikern Orientierungshilfe für ihre praktische Arbeit

    DocatAnlässlich des zweiten Parlamentarischen Mittagessens trafen sich Mitglieder des KKV-Bundesvorstandes mit Bundestagsabgeordneten, darunter auch die Vizepräsidentin des Bundestages, Michaela Noll, in Berlin, um sich über aktuelle politische Themen auszutauschen. Gleichzeitig stellten die KKVer den Abgeordneten den neuen Sozialkatechismus der katholischen Kirche, den DOCAT, vor. „Spötter behaupten ja“, so der KKV-Bundesvorsitzende Bernd-M. Wehner, „die Katholische Soziallehre sei das bestgehütetste Geheimnis der Katholischen Kirche. Ein Schatz, der tief vergraben sei und darauf warte, dass man ihn entdeckt.“ Damit dies nicht so bleibe, sei man froh, dass mit dem DOCAT nunmehr eine populäre Übersetzung der Sozial- und Gesellschaftslehre der Katholischen Kirche vorliege, wie sie in wichtigen Dokumenten seit Papst Leo XIII. entwickelt worden sei. Dabei verwies Wehner insbesondere auf das Kapitel 8 „Macht und Moral: Die politische Gemeinschaft“. Hier werde sehr eingehend dargelegt, warum Politik Begründungen, Legitimationen und ethische Rahmenbedingungen brauche, um menschenfreundlich und nützlich zu sei und warum Christen sich nicht aus der Politik heraushalten könnten.

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    Jahresprogramme 2017 der Ortsgemeinschaften online

    Die (Halb-)Jahresprogramme 2017 der KKV-Orts­gemein­schaften im Bistum Münster stehen nach und nach online und auch zum Download bereit.

    Hier finden Sie die Links zu den entsprechenden Seiten:

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Greven
    Download Programm 2017 - KKV Greven

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Gronau und Epe
    Download Programm 2017 - KKV Gronau und Epe

    Das Programm der Ortsgemeinschaft HANSA Münster
    Download Programm 2017 - KKV HANSA Münster

    Das Programm der Ortsgemeinschaft WESTFALIA Bocholt
    Download Programm 2017 - KKV Bocholt

    Das Programm der Ortsgemeinschaft UNITAS Kevelaer
    Download Programm 2017 - KKV Kevelaer

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Lohne

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Oldenburg

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Beckum

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Cloppenburg

    Das Programm der Ortsgemeinschaft Nottuln

     

    Besuchen Sie die Seiten, informieren Sie sich über die vielfältigen Programme und nehmen Sie bei Interesse Kontakt zu den verantwortlichen Ansprechpartnerinnen und -partnern der jeweiligen Ortsgemeinschaften auf.

     

    „Kauf mal wieder nebenan!“ – KKV Gronau und Epe stellt Bürgermeisterin Plakataktion zur Stärkung lebendiger Innenstädte vor

    In diesen Tagen tauchen in vielen Schaufenstern Plakate auf. Darauf ist eine junge Frau zu sehen, die einen ganzen Turm von Paketen balanciert. „Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!“, steht auf dem untersten Paket. Mit diesen Plakaten macht sich der KKV- Ortsgemeinschaft Gronau und Epe für die Stärkung des lokalen Einzelhandels und lebendige Innenstädte stark.
    Am Donnerstag haben drei Vertreter des KKV, Renate Schabbing, Wilhelm Bilke und Bernhard Segbers, die Aktion Bürgermeisterin Sonja Jürgens vorgestellt und Plakate an Mechthild Hölscher, Vorstandsmitglied des City-Rings, übergeben.
    „Sie sprechen mir mit dieser Aktion aus dem Herzen“, sagte die Bürgermeisterin und betonte, dass jeder Bürger etwas für eine lebendige Innenstadt tun kann, indem er vor Ort einkauft. Auch Mechthild Hölscher lobte die Aktion, die auch dafür wirbt, dass die Menschen ihr Konsumverhalten im Internet hinterfragen. „Es ist Alltag, dass die Menschen sich bei uns informieren und beraten lassen und dann online kaufen“, sagte Hölscher. Wilhelm Bilke ergänzte, dass Einkaufszentren am Stadtrand dazu führen, dass die Menschen immer häufiger mit dem Auto fahren.

    Der KKV bei der Bürgermeisterin

    „Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!“ lautet das Motto der Plakat-Aktion. Bernhard Segbers (l.), Wilhelm Bilke und Renate Schabbing (2.v.r.) stellten sie Bürgermeisterin Sonja Jürgens vor (M.) und übergaben Mechthild Hölscher die Plakate. Foto: Frank Zimmermann

    Schnell entwickelte sich der Termin im Büro der Bürgermeisterin zu einer Diskussionsrunde um die Entwicklung des Einzelhandels und der Innenstadt insgesamt. „Ich verstehe zum Beispiel nicht, warum es so lange dauert, den Wochenmarkt zu verlegen“, sagte Renate Schabbing. Jürgens erklärte, dass die Sache komplizierter sei, als es auf den ersten Blick scheine. Die Belange vieler Beteiligter müssen berücksichtigt werden: Die Geschäfte am Kurt-Schumacher-Platz und in der Schulstraße möchten, dass der Markt bleibt. Die Marktbeschicker möchten umziehen, und die Händler in der Neustraße möchten nicht, dass die großen Marktstände direkt vor ihren Schaufenstern stehen, umriss Jürgens die Gemengelage. Aber: An dem Thema sei intensiv gearbeitet worden und die Ergebnisse würden im nächsten Haupt- und Finanzausschuss am 7. Dezember vorgestellt und diskutiert.
    Dass der Markt bald umzieht, passe auch zur geplanten Innenstadtentwicklung, sagte Jürgens. Spätestens wenn Ende 2017 das Hertie-Gebäude abgerissen werde und 2018 auf dem Schumacher-Platz neu gebaut werde, müsse der Wochenmarkt ohnehin weichen.

    Quelle und Foto: Frank Zimmermann, online unter: http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/2611207-Aktion-des-Verbands-der-Katholiken-in-Wirtschaft-und-Verwaltung-Damit-die-Innenstadt-lebendig-bleibt

     

    Feierstunde an der Schillerstraße - Bischof Genn segnet „Haus der Verbände“ in Münster

    Bischof Felix Genn hat das „Haus der Verbände“ an der Schillerstraße in Münster gesegnet. „Wir sind ein Verbändebistum und wir wollen es auch bleiben“, sagte er beim Festakt am Montag, dem 31. Oktober 2016. Genn dankte allen, die an dem Bauprojekt mitgewirkt hatten, besonders den Verantwortlichen der Bischof-Hermann-Stiftung, auf dessen Gelände das „Haus der Verbände“ entstanden ist. An der Feierstunde nahmen Mitglieder der Verbände und zahlreiche Gäste aus Stadt und Kirche teil, darunter Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD) und Stadtdechant Jörg Hagemann.

    Bischof Genn segnet das „Ich höre oft, dass die Zeit der Verbände vorbei sei“, sagte der Bischof. Doch das Haus zeige, dass die dort beheimateten Verbände als Kirche in die Gesellschaft hineinwirken wollten. „Es lohnt sich, in die Verbandsarbeit zu investieren, personell und finanziell, denn das hat Zukunft“, betonte der Bischof.

    Genn wies auf die Bischof-Hermann-Stiftung hin, die das Bauvorhaben auf Anfrage einiger Verbände neben den Gebäuden mit den eigenen Angeboten für Menschen in sozialen Notlagen initiiert hatte. Genns Vorgänger Bischof Hermann Dingelstad (1835-1911) hatte die Stiftung 1896 als Antwort auf die sozialen Probleme der damaligen Zeit gegründet. Das Haus der Verbände habe auf dem Gelände der Bischof-Hermann-Stiftung einen passenden Platz gefunden, weil „gerade die Verbände deutlich machen, dass wir einen sozialen Auftrag in die Gesellschaft hinein haben“, erklärte Genn.

    Inzwischen sind alle Mieter eingezogen, haben ein neues Zuhause gefunden. Nur die Wohnungen für Menschen, die auf dem freien Markt keine Chance haben, werden erst später im Dachgeschoss bezogen.

    „Die letzten Monate waren anstrengend“, sagen Beschäftigte, denn neben ihrer eigentlichen Arbeit mussten sie zusätzlich viel Baulärm ertragen. Ein Ende ist aber abzusehen, denn jetzt stehen nur noch die Außenarbeiten aus, so Architekt Reinold Hendker aus Bad Lippspringe. Die Mitarbeiter der Verbände empfinden ihre neue Heimat durchweg als vorteilhaft und loben die kurzen Wege. Die Arbeit unter einem Dach bündelt inhaltlich alle Kräfte.