Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Diözesanverband Münster

Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 12 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    Mykola kocht!

    Mykola-kochtDer KKV-Bundesverband hat im Rahmen seiner Hilfsangebote für Gefüchtete aus der Ukraine unter dem Motto: Mitmensch mit Herz ein Kochbuch für Kinder und Familien in ukrainischer und deutscher Sprache veröffentlicht.

    Das kleine Buch versteht sich als ein besonderes Arbeitsmittel bei Unterstützung der Gefüchteten. Gerade die Zweisprachigkeit und die kindgerechte Gestaltung eröffnen viele Möglichkeiten, es in der Arbeit mit ukrainischen Familien einzusetzen.

    Logo-Mitmensch-mit-HerzAuf der Internetseite https://mein-freund-mykola.de können Sie dieses Produkt und zahlreiche weitere Materialien jederzeit digital herunterladen und weitergeben. Einzelne Exemplare können gegen eine Kostenbeteiligung von 3,00 Euro zuzüglich Portokosten pro Stück auch in der KKV-Bundesgeschäftsstelle (Kontakt siehe unter: www.kkv-bund.de) bestellt werden.

    Da die Erstellung eines solchen Kochbuches mit viel Arbeit und auch Kosten verbunden ist, bittet der KKV-Bundesverband um Spenden für das Projekt „Mykola“ unter der Kontoverbindung IBAN: DE84 3606 0295 0011 1400 41, Verwendungszweck: Aktion Mykola. Zugleich dankt der KKV dem Erzbistum Paderborn für die finanzielle Unterstützung.

     

    Besinnungsnachmittag der Bezirksgemeinschaft Oldenburg

    Die KKV-Bezirksgemeinschaft Oldenburg lädt herzlich ein zum diesjährigen Besinnungsnachmittag am Samstag, den 04.Februar 2023 um 14:30 Uhr in der Katholischen Akademie Stapelfeld.

    Zum Thema des Besinnungsnachmittages „Ein Haus voll Glorie schauet“ schreibt der Referent und Geistliche Beirat der Bezirksgemeinschaft, Pfarrer Michael Borth:

    „Wer hat dieses Lied nicht schon voller Inbrunst in einer gut gefüllten Kirche mit Freude gesungen? Es ist ein Loblied auf die Kirche. Was aber ist mit dem Loblied auf die Kirche geworden? Wir hören fast nur noch Abgesänge. Wer gut gefüllte Kirchen mit Gläubigen, die noch richtig mitsingen und mitbeten können, erleben möchte, der muss lange suchen. Was ist los mit der Kirche? Erleben wir gerade ihren Untergang?
    Ziel des gemeinsamen Nachdenkens soll nicht ein weiterer Abgesang auf die Kirche werden. Wir wollen auch nicht die Kirche schön singen. Wir werden einfach versuchen, die Kirche als Raum der Gottesbegegnung vielleicht neu zu entdecken, um am Ende das Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ mit neuer Freude trotz allem und mit innerer Überzeugung wieder singen zu können. Manchmal muss man nur Lust haben, das sehen zu wollen, was ist.“

    Um 15:30 Uhr findet eine Kaffeepause statt, um 17:30 Uhr beschließen die Anwesenden den Besinnungsnachmittag mit dem gemeinsamen Vorabendgottesdienst.

    Um Anmeldung bis zum 26.01.2023 bei Georg Konen, Tel.: 0441-84209 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wird gebeten. Für Kaffee und Kuchen fallen Kosten in Höhe von 5,- Euro pro Person an.

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    Dr.-Friedrich-Elz-Plakette für Willi Bilke

    Das Patronatsfest der KKV-Ortsgemeinschaft Gronau und Epe hatte einen besonderen Höhepunkt: Die Ehrung von Willi Bilke. Ihm wurde von Präses Pfarrer Michael Vehlken die Dr.-Friedrich-Elz-Plakette in Bronze überreicht. Elz gründete den KKV im Jahr 1877. In der Gronauer Ortsgemeinschaft wurde diese Plakette bisher nur dem langjährigen Vorsitzenden Anton Spenner überreicht. Es handelt sich um eine Auszeichnung des KKV-Bundesverbandes an verdiente Mitglieder, die sich in besonderer Weise für die Ziele und Aufgaben des KKV eingesetzt haben. Als neuer Vorsitzender des Diözesanverbands Münster überbrachte Lutz Schabbing Glückwünsche.

    Willi Bilke ist seit 1984 Mitglied, im Dezember 2006 wurde er zum Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt behielt er bis Ende 2012, danach löste er Anton Spenner bis Ende 2021 als Geschäftsführer ab. Pfarrer Michal Vehlken dankte Willi Bilke für sein Engagement. „Er hat sich immer für die Interessen des KKV eingesetzt und um neue Mitglieder geworben“, heißt es in einem Bericht des KKV. Für die Vorstandsarbeit engagiere Bilke sich immer noch als Beisitzer. Er sei, wie in all den Jahren seiner Mitgliedschaft, bei fast allen Veranstaltungen dabei. Mit seiner Frau Ursula übernehme er einen Teil der Mitgliederbetreuung und besuche die pflegebedürftigen und kranken Mitglieder. Oder er halte telefonischen Kontakt. „Die Grüße zu den Geburtstagen vergisst er auch nicht", wird Willi Bilke im Bericht des KKV mit sehr viel Lob bedacht.

    Präses Vehlken übernahm auch die Ehrung der Mitglieder, die für eine 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden: Ingeborg Segbers (vertreten durch Bernhard Segbers), Bernhard Niesing (in Abwesenheit) sowie Agnes und Hermann Cantzen.

    Begonnen hatte das Patronatsfest mit einem feierlichen Gottesdienst in der Marienkapelle der St.-Antonius-Kirche. Er stand unter dem Thema „Da wird uns was blühen - Hoffnungszeichen Christrose“ Nach dem Gottesdienst trug die Musikgruppe „Grenzenlos“ des KKV-Mitgliedes Margret Wermert mit Weihnachtsmusik zum Mitsingen bei.

    Ehrung-Willi-Bilke-und-Jubilare

    Ehrende und Geehrte der KKV-Ortsgemeinschaft Gronau und Epe; (v.l.) Lutz Schabbing, Hermann Cantzen, Agnes Cantzen, Willi Bilke, Bernd Segbers und Präses Michael Vehlken

     

    Ortsgemeinschaft HANSA Münster: Winterausgabe der KKV-Information erschienen

    Titel-KKV-Info-Winter-2022

    Nach einer längerer Pause ist jetzt die Winterausgabe 2022 der KKV-Information der Ortsgemeinschaft HANSA MÜNSTER erschienen. Folgen Sie einfach dem untenstehenden Link zur PDF-Ausgabe.

    Die Advents- und Weihnachtszeit steht in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine fordert viele unschuldige Tote und löst die größte Fluchtbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa aus. Steigende Energiepreise und die Inflation stürzen Menschen auch hierzulande in Not und die Sorge, wie sie über den Winter kommen. Viele ältere Menschen fühlen sich in die Nachkriegszeit versetzt.

    Zusammenstehen und helfendes Handeln ist jetzt gefragt, um gerade jenen Menschen Hilfe zuteil werden zu lassen, die besonders unter den aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen leiden. Gerade deshalb ist Solidarität jetzt wichtig, verbunden mit der Hoffnung, die uns mit dem Weihnachtsfest und der Geburt Jesu jedes Jahr geschenkt wird.

    Der Vorstand des KKV HANSA Münster wünscht allen Leserinnen und Lesern eine schöne Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest!

    Link: Download KKV-Information Winter 2022

     

    KKV Oldenburg: „Gemeinsam in der Gesellschaft stehen“

    Bischof Adomeit und Weihbischof Theising sprachen in Oldenburg über gemeinsame Wege aus der kirchlichen Krise.

    Die großen Kirchen im Oldenburger Land werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten in vielen Bereichen noch stärker zusammenarbeiten – das war einer der zentralen Gedanken, die der evangelisch-lutherische Bischof Thomas Adomeit und Weihbischof Wilfried Theising für die katholische Kirche im Oldenburger Land am Dienstagabend, 22. November, im Forum St. Peter in Oldenburg betonten. Der Einladung katholischer Verbände (KKV, Kolping und KAB) sowie der evangelischen und katholischen Erwachsenenbildung waren etwa 120 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer gefolgt. Die Überschrift des Abends: „Gemeinsame Wege aus der Krise. Eine ökumenische Diskussion und Analyse“, die Moderation hatte der Journalist Jürgen Westerhoff.

    Zentrale Herausforderung für beide Kirchen sei die Frage, wie man in Zeiten schwindender Bindungskräfte von Institutionen, von Glaubensschwund und Individualisierung weiter anschlussfähig für die Gesellschaft und einzelne Menschen bleiben könne. Durch den „Fachkräftemangel“ drohe, dass der Abstand zwischen Pfarrerinnen und Pfarrern einerseits und den Gemeindegliedern andererseits immer größer werde – und die Beziehung irgendwann abbreche, analysierte Bischof Adomeit. Weihbischof Theising betonte, die Kirchen müssten in „den pastoralen Diensten einfach gut sein“, müssten „ansprechbar“ sein. Daneben bleibe die Kindertaufe zentral für die Aufnahme von Kirchenmitgliedern, so der katholische Geistliche.

    Zentral für die Zukunft der Kirchen ist in den Augen beider Bischöfe die Frage, wie junge Familien weiterhin und noch stärker erreicht werden können. Bischof Adomeit betonte, man müsse „Kontaktflächen ausbauen“. Weihbischof Theising hob die große Bedeutung der kirchlichen Kindergärten für die Begegnung von Kirchen und Familien hervor. Daneben sei die Arbeit von Diakonie und Caritas von großer Bedeutung: Dort bleibe „die christliche Botschaft nicht theoretisch, sondern wird konkret greifbar“.

    Beide Bischöfe betonten, dass die beiden großen Kirchen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten näher zusammenrücken werden. Bischof Adomeit brachte die Idee der gemeinsamen Nutzung kirchlicher Räume wie Pfarrheime ins Spiel. Weihbischof Theising betonte, die christlichen Kirchen sollten auch im politischen Raum stärker zusammenarbeiten, um in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft weiterhin Gehör zu finden, etwa bei ethischen Fragestellungen. Bischof Adomeit bestätigte das zum Abschluss der zweieinhalbstündigen Veranstaltung: „Wir wollen gemeinsam in der Gesellschaft stehen. Gemeinsam.“

     

    „DAS KREUZ ABZUHÄNGEN, WAR EIN FALSCHES SIGNAL – WIR MÜSSEN UNSERE WERTE NICHT VERSTECKEN“

    KKV-Bundesvorsitzender Josef Ridders äußert sich zum fehlenden Kreuz im Friedenssaal beim G7-Gipfel in Münster

    Josef-RiddersE S S E N . Wenn die Außenminister der sieben führenden Industrienationen der Welt zusammenkommen, stehen die großen Themen auf der Agenda. Besonders in Zeiten, in denen wieder Krieg in Europa herrscht und eine Pandemie die Welt nicht loslässt, kommt diesen Treffen eine große Bedeutung zu. Neben richtungsweisenden Beschlüssen gehören auch aussagekräftige Bilder zu den Verhandlungen. Dabei ist nicht nur den Münsteranern das Fehlen des Kreuzes im Friedenssaal aufgefallen, was viel Kritik hervorbringt. Auch der KKV-Bundesvorsitzende Josef Ridders kann die Maßnahme nicht verstehen.

    Der Friedenssaal im Rathaus Münster: Hier ist das Ende einer der größten und brutalsten Kriege des Kontinents beschlossen worden. Der Westfälische Frieden beendete drei Jahrzehnte der Gewalt und gab den Menschen Hoffnung für die Zukunft. Hoffnung, die auch heute, wo in der Ukraine wieder Krieg herrscht, ersehnt wird. Kein Wunder, dass sich die G7-Außenminister Anfang November, an diesem historischen Ort zu ihrem Gipfel zusammengefunden haben. Anstatt über Beschlüsse gegen die Probleme der Welt wird, zumindest in Deutschland, das Fehlen des Kreuzes im Friedenssaal moniert und breit diskutiert.

    Auch Josef Ridders, Bundesvorsitzender des KKV, der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, bewertet die Entfernung des Kreuzes kritisch. „Jedes religiöse Symbol steht für mehr als nur eine Glaubensgemeinschaft“, hält er fest. „Das Kreuz ist ein Zeichen der Versöhnung, Toleranz, Achtung und Respekt. Christliche Werte, deren Integration ins tägliche Leben ein wichtiger Eckpfeiler für unseren Verband aber auch für unsere Gesellschaft sind.“

    Schon die Wahl des Münsteraner Friedenssaales als Verhandlungsort war lange Zeit umstritten.  “Ich freue mich aber, dass letztlich doch dieser symbolträchtige Ort bestätigt wurde”, begrüßt Ridders die Entscheidung „Dieses Jahr ist von einem Krieg geprägt, den wir lange nicht für möglich angesehen haben. Daher sehe ich es als ein großes Zeichen, dass die Chefdiplomaten der größten Industrienationen an einem Ort gekommen sind, wo einer der größten Katastrophen Europas beendet worden ist.“ Das Kreuz im Friedenssaal gehört für ihn auch zur Friedenssymbolik. „Unter diesem Zeichen sind Christen zusammengekommen und haben das in die Wege gebracht, was der Glaube ihnen lehrt: Frieden.“

    „Unsere Geschichte, unsere Werte und auch unsere christliche Prägung sind Teil des Gipfels und wir haben keinen Anlass, unsere Gesellschaftskultur, die von Offenheit und Respekt geprägt ist, zu verstecken.“

    Ebenso sieht er im Kreuz ein Zeichen für die Kultur und Geschichte unseres Landes. „Auch wenn die Entwicklung der Mitgliedszahlen der Kirchen in Deutschland und jede berechtigte Kritik etwas anderes sagen: Das Christentum ist ein wichtiger Faktor in unserer Kultur und hat seit über 1.000 Jahren die Geschichte und Teils die Geschicke Deutschlands mitbestimmt“, sagt Ridders. Ein internationaler Gipfel, der auch Medienvertreter aus der ganzen Welt anlockt, sei eine Möglichkeit des Gastgeberlandes, die eigene Geschichte, Werte, Kultur und Bräuche darzustellen. „Unsere Geschichte, unsere Werte und auch unsere christliche Prägung sind Teil des Gipfels und wir haben keinen Anlass, unsere Gesellschaftskultur, die von Offenheit und Respekt geprägt ist, zu verstecken.“

    Die Entfernung des Kreuzes wertet Josef Ridders als unüberlegte Reaktion und falsches Signal. Natürlich muss man respektieren, wenn Menschen Vorbehalte gegen den Glauben oder die Kirche haben. Denn unter dem Zeichen und im Namen Gottes seien auch schlimmste Gräueltaten begangen worden. „Das streitet niemand ab“, so der KKV-Bundesvorsitzende. „Aber das Christentum steht auch für viel Hilfe, Uneigennützigkeit und Nächstenliebe, die auch heute häufig auf der Erde fehlen. Das darf bei jeder Offenheit und Berücksichtigung von Meinungen und Lebenseinstellungen nicht vergessen werden“, hält er abschließend fest.

     

    KKV-Diözesanverband Münster mit neuem Vorstand

    Lutz Schabbing aus Gronau zum neuen Vorsitzenden gewählt

    Beim Diözesantag 2022 des KKV-Diözesanverbandes Münster in Greven ist Lutz Schabbing von den Delegierten der Mitgliederversammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Lutz Schabbing (Jahrgang 1954) stammt aus Gronau, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Seit vielen Jahren ist er in der KKV Ortsgemeinschaft Gronau und Epe und in der Pfarrgemeinde St. Antonius aktiv. Zudem engagiert er sich seit langem in der Kommunalpolitik und beim THW.

    Gastgeber des Diözesantages, bei dem auch das 75-jährige Bestehen des KKV-Diözesanverbandes begangen wurde, war in diesem Jahr der KKV Greven. Josef Ridders, zugleich Vorsitzender des KKV Greven und KKV-Bundesvorsitzender, begrüßte die Mitglieder herzlich im neuen Multifunktionszentrum der St. Josefkirche an der Ruhe Rott.

    Der Geistliche Beirat des Diözesanverbandes, Dr. Martin H. Thiele, zelebrierte den Eröffnungsgottesdienst und verwies in seiner Predigt auf das Wort des Evangeliums: „Ihr seid das Licht der Welt!“ „Niemand von uns weiß, was kommt, was uns die Zukunft zumutet,“ so Dr. Thiele. „Aber eines weiß ich: Dass wir hier und heute gerufen sind, uns senden zu lassen in diese konkrete Welt! Gott wird – so sagt es Paulus – uns ‚festigen bis ans Ende!‘ Das ist meine Zuversicht, und lassen Sie uns gemeinsam die Fragen angehen, die uns bedrängen und uns ihnen stellen mit Mut und Zuversicht!“

    Bei der sich anschließenden Mitgliederversammlung bedankten sich der Geistliche Beirat und Diözesangeschäftsführer Norbert Gebker beim scheidenden Vorsitzenden Norbert Zumbrägel für die konstruktive, von ruhiger Sachlichkeit geprägten Zusammenarbeit im Diözesanvorstand und überreichten einen Gutschein als Präsent.

    Neben dem Amt des Vorsitzenden waren auf der Versammlung noch weitere Ämter zu besetzen. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Franz Norrenbrock aus Oldenburg, zu Beistzern Bruno Weißschnur (Nottuln), Norbert Zumbrägel und Mathias Heidemann (beide Münster) gewählt. Zudem verabschiedeten die Delegierten umfangreiche Satzungsänderungen, um den Verband für die zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt zu wissen.

    Ein großer Dank gilt den Verantwortlichen des KKV Greven für den reibungslosen Ablauf des Diözesantages 2022 in entspannter Atmosphäre.

    KKV-Vorstand 2022

    Der neue Vorstand des KKV-Diözesanverbandes Münster:

    v.l.: Bruno Weißschnur, Norbert Zumbrägel, Dr. Martin H. Thiele, Lutz Schabbing, Franz Norrenbrock, Josef Ridders, Mathias Heidemann, Norbert Gebker

     

    KKV will mit „Mykola“ Flüchtlingen helfen

    Online-Plattform soll insbesondere ukrainischen Kindern die erste Zeit in Deutschland erleichtern.

    Logo-Mykola Mykola - auf Deutsch „Nikolaus” - ist ein süßer kleiner Wildschwein­Frischling. Die Figur aus der Feder der Kinderbuchillustratorin Eva Künzel ist das Maskottchen des Internetauftritts mij-drug-mykola.de bzw. mein-freund-mykola.de, welchen der KKV-Bundesverband jetzt online ge­schaltet hat. Am Mittwoch drückte der Bundesvorsitzende Josef Ridders in Essen den virtuellen Startbutton und schaltete damit die Internetseiten für das Hilfsangebot des KKV frei. „Wir haben ein Projekt gesucht, durch das wir den ukrainischen Kriegsflüchtlingen ganz praktisch helfen können. Entstanden ist ein digitales Hilfsangebot, das zweisprachig gestaltet sowohl den ukrainischen Gästen in Deutschland wie auch den vielen freiwilligen deutschen Helferinnen und Helfern insbesondere beim Abbau der Sprachbarrieren helfen kann. „Durch Inhalte und Gestaltung wollen wir speziell den ukrainischen Kindern aktiv helfen, sich bei uns schneller zurecht zu finden.“

    Es ist gerade etwas mehr als zwei Monate her, dass sich das Leben in der Ukraine von heute auf morgen geändert hat. Am 24. Februar 2022 begann Russland einen großangelegten kriegerischen Überfall. Die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin befohlene Invasion eskalierte den seit 2014 schwelenden russisch-ukrainischen Krieg. Viele Familien sehen sich seither gezwungen ihre Heimat zu verlassen und woanders - zumindest vorübergehend - ein neues, sicheres Zuhause zu suchen. Mindestens 5,9 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind seitdem auf der Flucht. Von ihnen sind fast 400.000 in Deutschland angekommen. Viele von ihnen sind Kinder, die sich häufig nur mit ihren Müttern und Geschwistern in Richtung Westen aufgemacht haben.

    „Für uns als Christen sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, den Menschen zu helfen, die durch diesen ungerechtfertigten Angriffskrieg leiden“, stellt Josef Ridders in einer am Mittwoch veröffentlichten Medieninformation fest. Viele KKV-Mitglieder würden sich bereits vor Ort zum Beispiel in ihren Kirchengemeinden in ehrenamtlichen Projekten aktiv engagie­ren. Deshalb habe man in den Gremien des Bundesverbandes nach einer Idee gesucht, die überregional insbesondere den Flüchtlingskindern, die nach Deutschland gekommen sind, helfen sollte. „Wenn man in ein fremdes Land kommt, dessen Sprache man nicht versteht, dessen Kultur einem unbekannt ist und dessen Schrift auch noch anders ist als die eigene, dann kann das schon Angst machen“, stellt sich Ridders vor. „Wir können den Menschen aus dem Kriegs­gebiet ihr Leid und ihre Schmerzen nicht mindern und wir können auch die vielen schlimmen Erinnerungen nicht auslöschen“, stellt Ridders fest, „Aber wir wollen gute Gastgeber sein, die den Flüchtlingen in dieser schweren Zeit ein Zuhause bieten.“

    Mykola lädt deshalb auf seiner Internetseite zu einer bunten und abwechslungsreichen Reise durch Deutschland ein. Zweisprachig werden kindgerecht Landschaften und Kultur erklärt. In einem Ratgeber können virtuelle Besucher zudem erfahren, welche Aufgaben zum Beispiel Polizei und Feuerwehr haben, wer bei Schmerzen hilft oder was im Rathaus passiert. Ein kleines Wörterbuch - nach Themen unterteilt - kann zudem den Alltag erleich­tern. Ausmalbilder sollen bei den ganz Kleinen für etwas Abwechslung und Kurzweil sorgen. „Alle Inhalte sind so aufbereitet, dass sie auch in einem PDF-Dokument heruntergeladen werden können“, erläutert Ridders. So könnten nicht nur die Familien und Kinder das Onli­neangebot nutzen, sondern auch freiwillige Helferinnen und Helfer, Erzieherinnen und Er­zieher in der Kita oder auch Lehrerinnen und Lehrer in der Schule. „Das Angebot, mit dem Mykola nun an den Start gegangen ist, soll eine erste Grundlage für die Internet-Plattform sein. „Wir wollen in den nächsten Wochen und Monaten noch weitere Inhalte recherchieren, übersetzen und veröffentlichen“, verspricht der KKV-Bundesvorsitzende.

    Sein Dank gilt allen beteiligten Helferinnen und Helfern. Von der ersten Idee bis zum Online­Angebot sind wenige Wochen vergangen. „Das ist nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen und das Engagement von der Illustratorin über die Übersetzerin bis zum Program­mierer deutlich über das übliche Maß hinaus geht.“

    Spendenaufruf


     

    KKV Westfalia Bocholt spendet 2.000 Euro

    Vier Spenden in Gesamthöhe von 2.000 Euro überreichte die KKV-Ortsgemeinschaft Westfalia Bocholt während einer Vorstandssitzung an vier soziale Einrichtungen in Bocholt. Die Vorsitzende Christel Feldhaar und der Geistliche Beirat Pfarrer Alfred Manthey übergaben jeweils 500 Euro an Frau Buß für die Begegnungsstätte St. Josef an der Thüringerstraße, an Manfred Rickert für den Förderverein Palliativstation im St.-Agnes-Hospital, an Monika Enk und Jan-Bernd Lepping von der Vinzenzkonferenz und an Frau Finkenberg von der Pfarrcaritas St. Georg.

    Die Spendensumme wurde von den Mitgliedern des KKV im Rahmen der jährlichen Spendenaktion unter dem Motto „Dem Menschen dienen, Hoffnung schenken“ gesammelt.

    Spendenaktion des KKV Bocholt

    Vier soziale Einrichtungen aus Bocholt freuen sich über eine Spende von jeweils 500 €.

     

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