Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Diözesanverband Münster

Herzlich willkommen

  • Der KKV-Diözesanverband Münster ist ein katholischer Sozialverband mit 14 Ortsgemeinschaften im Bistum Münster. Grundlage unserer Arbeit ist die katholische Soziallehre.
  • Der KKV bietet regional und überregional in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter Weiterbildungsmöglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, zu beruflichen Themen, zur Soziallehre, zu Fragen der Ethik, Glaubens- und Sinnsuche an.
  • Gemeinsame Reisen, Wallfahrten und Bildungsfahrten stehen ebenso auf dem Programm, wie Vorträge zu gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, medizinischen und religiösen Themen.
  • Viele Ortsgemeinschaften bieten ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung in privaten wie beruflichen Dingen.
  • Als Mitgliedsverband im Diözesankomitee der Katholiken nehmen wir Einfluss auf Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche unseres Bistums.
  • Der KKV, 1877 als katholisch Kaufmännischer Verein gegründet, wendet sich seit über 40 Jahren an christliche Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung unter dem Motto: „Dem Menschen dienen“.

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    KKV Bezirksgemeinschaft Oldenburg lädt zur Wallfahrt in die Schweiz (Vierwaldstätter See) ein

    „Gott sah, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.“ (Gen 1,31a)

    Hotel_BellevueDie KKV-Bezirksgemeinschaft Oldenburg lädt Mitglieder und Interessierte – auch aus den KKV-Bezirken Münsterland und Niederrhein - herzlich zu einer achttägigen Wallfahrtreise von Montag, 09.09.2019 bis Montag, 16.09.2019 in die Schweiz ein. Geleitet wird die Busreise vom Geistlichen Beirat der KKV-Bezirksgemeinschaft, Pfarrer Michael Borth.

    In der Ausschreibung heißt es: „Von Anfang an haben Menschen sich durch die Schönheiten der Natur vorzustellen vermocht: Dahinter steckt ein wunderbarer Gott. Es gibt Länder, in denen man dies in besonderer Weise nachempfinden kann. Die Schweiz gehört mit Sicherheit dazu.“

    Geplant sind verschiedene Ausflüge in die Region zu speziellen Wallfahrtsorten, um dort besondere Gottesdienste zu feiern. Zudem bleibt für die Wallfahrer ausreichend Zeit zum Entspannen, zum Aktivwerden, für das Gebet, für die Gemeinschaft und natürlich für die kulinarischen Genüsse des Landes.

    Nähere Informationen zur Unterkunft, zum Programm und zu den Kosten finden Sie im Flyer, den Sie hier herunterladen können: Wallfahrt_Schweiz

     

    KKV: „Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Europa“

    Nicht die Probleme in den Vordergrund stellen, sondern Lösungen aufzeigen

    „Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Europa.“ Mit diesen Worten plädiert Josef Ridders, Vorsitzender des KKV-Bundesverbandes, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, für ein stärkeres Europa. Wer 74 Jahre nach dem Krieg in Europa noch immer glaube, dass man nationalstaatlichen Interessen den Vorrang geben müsse, der habe offensichtlich nicht begriffen, dass in einer digitalisierten Welt nur ein vereintes Europa auf Dauer Zukunft habe, so Ridders weiter. Abgesehen davon, dass in Europa dank der EU Frieden herrsche, die Bürger frei reisen und bezahlen könnten, die Unternehmen enorme Exportchancen hätten und letztlich allen Bürgern dadurch ein höherer Wohlstand beschert sei, sei es im Zeitalter der Globalisierung letztlich ein Eigentor, wenn man zur Nationalstaatlichkeit zurückkehren wolle.

    Deshalb ruft der katholische Sozialverband die Bundesbürger schon jetzt auf, zur Europa-Wahl zu gehen und die Parteien bzw. Kandidaten zu wählen, die sich für ein starkes Europa einsetzen. Ridders erinnert an eine Aussage von Konrad Adenauer, die er schon vor 65 Jahren (!) – genau am 15. Dezember 1954 – vor dem Deutschen Bundestag gemacht hat: „Die Einheit Europas war ein Traum von Wenigen. Sie wurde eine Hoffnung für Viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für uns alle.“ Dieses Ziel zu erreichen ist für den KKV heute aktueller denn je.

    Nicht zuletzt deshalb fordert der KKV auch in seinem Grundsatzprogramm: „In einem vereinten Europa sehren wir die Gewähr für Frieden, Freiheit, Wohlstand und eine zukunftsfähige Gesellschaft auf unserem Kontinent. Die Europäische Union muss deshalb weiterentwickelt werden.“ „Deshalb brauchen wir heute Politiker, die nicht die Probleme in den Vordergrund stellen, sondern Lösungen anbieten“, so Ridders. Diese Lösungen würden nie einfach sein, um sie müsse ehrlich und mit Sachverstand, aber auch mit Herz und im Geist der Solidarität gerungen werden. „Wir hoffen deshalb, dass jetzt nicht auch noch die Populisten und Vereinfacher Oberwasser bekommen.“

    Europa habe letztlich nur Zukunft, so der KKV-Bundesvorsitzende, wenn man sich wieder auf die gemeinsamen christlichen Grundwerte besinne und damit auch die Kriterien der Katholischen Soziallehre, nämlich Personalität, Solidarität und Subsidiarität wieder stärker beachte. Nur da, wo Menschen ermutigt würden, den Teil, den sie selber übernehmen könnten, auch tatsächlich selbst zu übernehmen, könne wirkliche Solidarität möglich werden und wachsen. Deshalb sollte sich die EU auf die wesentlichen politischen Fragen der Außen-, Finanz-, Sozial- und Wirtschaftspolitik konzentrieren.

    Europawahl_2019

     

    „Leuchtturm oder Kerzenstummel? Die katholischen Verbände in Deutschland“ - Eine Literaturempfehlung

    leuchtturm-oder-kerzenstummelGesellschaft und Kirche befinden sich erneut im Umbruch. Was bedeutet das für die Verbände? Bleiben sie wichtige Leuchttürme in Kirche und Gesellschaft? Oder sind sie wirklich nicht mehr „aus dieser Zeit“, wie es der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck im Mai 2016 bei einer Veranstaltung in der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ formuliert hat?
    Diesen Fragen geht das Buch „Leuchtturm oder Kerzenstummel? Die katholischen Verbände in Deutschland“ von Heinrich Wullhorst lesenswert nach. Es blickt in die Geschichte des katholischen Verbandswesens, aber auch mutig nach vorne und zeigt: Die katholischen Verbände können aus ihrer Tradition schöpfen, denn, richtig verstanden, bleiben die Ideen hinter dem, was Menschen wie Adolph Kolping oder Bischof Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler getan haben, aktuell. Fazit: Die Verbände haben dieser Welt etwas zu sagen, sie müssen es nur profiliert und lautstark tun.

    Gerne empfehlen wir unseren Mitgliedern im KKV dieses Buch als aufschlussreiche Lektüre!

    Heinrich Wullhorst, Journalist und Kommunikationsberater, war bis Mitte 2014 Pressesprecher des Kolpingwerkes Deutschland und damit mitten drin in der traditionellen katholischen Verbandslandschaft. Seit mehr als 40 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich in katholischen Verbänden und beobachtet die Veränderungen im katholischen Milieu. In seinem publizistischen Wirken befasst sich der gelernte Jurist mit Zeitfragen von Kirche und Gesellschaft. Er gehört zu den Podiumsgästen auf dem 90. Bundesverbandstag in Kaarst.

    Literatur: Wullhorst, Heinrich: Leuchtturm oder Kerzenstummel? Die katholischen Verbände in Deutschland, Bonifatius (Verlag), Paderborn 2017 (190 Seiten), ISBN: 978-3-89710-713-7

     

    „Enkelkinder glauben anders“ - Veranstaltungshinweis

    Enkelkinder-glauben-anders„Großeltern sind die größten Fans ihrer Enkel. Nicht so begeistert fällt oft die Einschätzung zum Thema Religion und Glauben aus. Viele Großeltern stellen fest, dass ihre erwachsenen Kinder andere Verhaltensweisen in der religiösen Erziehung der Enkel praktizieren“, heißt es in der Ausschreibung zu einer Tagesveranstaltung des Referates Seniorenseelsorge im Bischöflichen Generalvikariat Münster, auf die der KKV-Diözesanverband Münster an dieser Stelle gerne aufmerksam macht.
    Die Veranstaltung mit dem Titel „Enkelkinder glauben anders“ findet am 29. März 2019 in der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld statt.

    Referenten der Veranstaltung sind:
    Prof. Agnes Wuckelt, Katholische Hochschule NRW, Paderborn
    Christian Wacker, Abteilung Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene, Referat religiöses Lernen und Messdienerarbeit

    Die Tagungskosten betragen inkl. Verpflegung 20,- €. Anmeldungen werden bis zum 21. März 2019 erbeten. Nähere Informationen im Flyer, den Sie herunterladen können: Download Flyer „Enkelkinder glauben anders“

     

    Annette Schavan beim Neujahrsempfang der KKV-Bundesverbandes: „In der Politik fehlt oft der Gemeinsinn“

    Annette-SchavanKoblenz. Handeln in Politik, Unternehmen und Gesellschaft muss immer ein ethisches Fundament haben. Dies war der Leitgedanke in einem brillanten Vortrag zum Thema „Werte, Wandel, Wachstum“ der ehemaligen Bundesbildungsministerin und Vatikan-Botschafterin Annette Schavan. Die CDU-Politikerin sprach beim Neujahrsempfang des KKV, dem Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung im Historischen Rathaussaal.

    Als einen wichtigen Wert hob Schavan den Gemeinsinn hervor: „Konkurrenz belebt den Wettbewerb. Wettbewerb befördert Qualität. Aber diese beiden Sätze sind nicht alles.“ Wenn man alles mit der Kraft von Wettbewerb und Konkurrenz regeln wolle, würde eine Gesellschaft auseinanderbrechen. Dann wären wir nur kalte Technokraten: „Gemeinsinn gehört zu unserer Lebensqualität. Er ist eine Quelle des sozialen und kulturellen Wohlstands.“ Gemeinsinn sei auch in der internationalen Politik gefordert. Es ginge nicht, dass Abmachungen und Verträge mit einem Tweet aufgekündigt werden und an die Stelle von geduldigem Verhandeln zum Wohl aller Beteiligten Deals für das eigene Wohl gesetzt würden. Ein hoher Wert in der Politik müsse die Fähigkeit zum mit viel Geduld erzielten Kompromiss bleiben, bei dem jeder Beteiligte sich wiederfinden muss.

    Oberbürgermeister David Langner nannte die Vertreter des KKV willkommene Gäste im Rathaussaal. Er hob hervor: „Wir müssen uns selbstkritisch fragen: Was leitet uns eigentlich? Was ist der tiefere Sinn unseres politischen Handelns?“ Der Anspruch an politisches Handeln sollte immer sein, dass dabei der Mensch im Mittelpunkt steht.

    Der KKV-Bundesvorsitzende Josef Ridders aus Greven dankte zum Schluß dem KKV Koblenz mit seinem Vorsitzenden Michael Hörter herzlich für die Ausrichtung des Empfangs.

     

    Arbeit 4.0 - Chancen und Risiken einer digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt

    Titel_Broschuere_AufsatzwettbewerbBroschüre zum KKV-Aufsatzwettbewerb erschienen

    „Arbeit 4.0 – Chancen und Risiken einer digitalisierten Lebens und Arbeitswelt“ war das Thema des nunmehr dritten Aufsatzwettbewerbes für Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklassen katholischer Gymnasien und Kollegs in Deutschland, den der Fördererkreis für Bildungsarbeit des KKV e.V. ausgeschrieben hatte.
    Der KKV ist davon überzeugt, dass die digitale Transformation der Gesellschaft einen sozialethischen Diskurs erfordert und dabei die Prinzipien von Personalität, Solidarität und Gerechtigkeit eine wichtige Orientierung bieten können. „Wie kann die Digitalisierung zum Wohle aller Menschen und somit auch global gerecht gestaltet werden?“, war daher eine der zentralen Fragen, die der KKV an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in seiner Ausschreibung formuliert hat.
    Schirmherr des Wettbewerbs war Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).

    In der vorliegenden Broschüre, die hier als PDF-Datei zum Download bereit steht, sind die drei erstplatzierten Aufsätze veröffentlicht: Download Broschüre Aufsatzwettbewerb

     

    KKV fördert Bildung

    Logo FördererkreisDer Fördererkreis für Bildungsarbeit des KKV e.V. unterstützt die Ortsgemeinschaften

    Der Fördererkreis für Bildungsarbeit des KKV e.V. bietet seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinschaften Seminare und Forumsveranstaltungen zu aktuellen politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Fragen an. Zumeist bei einem „Samstagsforum“ vertreten namhafte Experten dabei ihre unterschiedlichen Positionen und stehen dem Auditorium Rede und Antwort. Themen der dieser Veranstaltungen sind und waren unter anderem:

    • Arbeit 4.0 – Chancen und Risiken einer digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt
    • Macht und Verantwortung der Medien – Moral und Ethik im Journalismus
    • Altersvorsorge und Altersfürsorge - Mittel- und langfristige Rentenkonzepte
    • Betreuung, Patientenverfügung, Testament – Für alle Fälle vorsorgen!
    • Ökumenische Perspektiven vor Ort
    • Arbeiten.Leben.Wohnen. – Perspektiven 2030 für Name der Stadt/Gemeinde

    Der Fördererkreis beteiligt sich an den Kosten der Veranstaltung, erstellt Einladungsflyer, macht Pressearbeit und übernimmt viele organisatorische Aufgaben, auch mit personeller und logistischer Unterstützung des KKV-Diözesanverbandes Münster. Bei Interesse an einem der oben genannten oder auch anderen interessanten Themen zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wichtig ist die rechtzeitige Absprache, dann ist vieles machbar.

    Wenden Sie sich entweder an die Diözesangeschäftsführer Norbert Gebker (Tel.: 0251 / 97441-475, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder an den Bundesgeschäftsführer Joachim Hüpkes (Tel.: 0201 / 87923-0, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

     

    Digitale Arbeitswelt 4.0 – Einführungsvideo vom Podium des Katholikentags

    Unter Federführung des KKV-Bundesverbandes fand beim Katholikentag ein Großpodium zum Thema „Friedliche digitale Arbeitswelt 4.0? – Chancen und Gefahren für eine menschenwürdige Arbeit“ statt. Veranstalter waren der KKV, die CAJ, die KAB, die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle, der BKU und das Kolpingwerk Deutschland.

    Hierzu gibt es ein fünfminutiges Video, das die Veränderungen durch die Digitalisierung, insbesondere in der Arbeitswelt, zusammenfasst: