Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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Ortsgemeinschaft KKV Greven

KKV Greven ehrt Jubilare auf dem Patronatsfest

Sein jährliches Patronatsfest feierte der KKV Greven am Hochfest Mariä Empfängnis. Der Vorsitzende Josef Ridders zeigte sich sehr erfreut, dass eine Vielzahl von Mitgliedern der Einladung gefolgt war. Nach der Feier der Heiligen Messe durch den Geistlichen Beirat im KKV Greven, Pastor Klaus Lunemann, war für die Mitglieder im Haus Liudger ein reichhaltiges Frühstück angerichtet.
Bei der Ehrung der Jubilare konnte der Vorsitzende den Beisitzer im KKV-Vorstand, Wolfgang Puke, für seine 50-jährige Mitgliedschaft auszeichnen. Ridders dankte für die jahrzehntelange Treue zum KKV und drückte seine Freude darüber aus, dass Wolfgang Puke auch weiterhin im Vorstand des KKV Greven tätig sein wird.
Die weiteren Jubilare waren leider daran gehindert, an diesem Tag persönlich an ihrer Ehrung teilzunehmen. Willi Buller und Heinz Dreis blicken auf nunmehr 65 Jahre Mitgliedschaft im KKV zurück, für 50-jährige Mitgliedschaft durften Leo Hinterding und Walter Häder geehrt werden.
Mit einem abschließenden Reisebericht über eine Kreuzfahrt rund um die Kanaren durch Paul Pier endete das traditionelle Patronatsfest.

Ehrung Wolfgang Puke

Josef Ridders und Klara Sandmann überreichen Wolfgang Puke Urkunde und Ehrennadel

 

Plattdütske Aobend

Mehr as 50 Lüe wassen  bi’n KKV Greven an düssen  November-Aobend bi Wauligmann tot Platt küern, eäten und drinken kommen. Ludger Plugge ut Emsdetten gaw  Dönekes un annere Vertellsels ut de plattdütske Heimat tot Beste.

Of  van den „Katholsken Rüern“, of van de „Olle Duorptanten“, meestied was et pleseerig, wat Ludger Plugge vöördröög. Aower bi „Worüm de lange Giärd kien Nackenseel brukde … “ föng toch den eenen of anneren an te prakeseeren öwwer dat Lewen un sick sölwers.

Et was för alle ne Aobend, de wördt se so lang nich vergääten.

Ludger_Plugge

   

KKV Greven zu Besuch im Haus Galen

Der KKV Greven hatte seine Mitglieder und alle Interessierten zu einer Führung durch das geschichtsträchtige Haus Galen an der Rathausstraße eingeladen, und über 40 Personen waren gekommen.

Hausherr Hans Galen führte die Besucher durch sein Anwesen und berichtete detailliert, aber auch mit launischen Anekdoten versehen, über die wechselvolle Geschichte des Hauses.

KKV Greven besucht Haus GalenUrsprünglich wurde das Haus im unteren Bereich als Lagerraum für Zucker aus Havanna (der Rübenzucker war noch nicht erfunden) sowie Tabak, Gewürze und vieles mehr genutzt, welche über Pünten von Papenburg über die Ems nach Greven gebracht wurden. Angelandet wurden die Waren am Grevener Emshafen, heute Haus Nordhorn. Der Transport dauerte etwa eine Woche. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie 1856 wurde der Transport über den Fluss eingestellt.

Im oberen Teil des Hauses waren zwischenzeitlich eine Apotheke, Kolonialwarengeschäft und ein Textilgeschäft in der Geschichte ansässig.

Die Besucher konnten sich ein Bild über das seinerzeitige Wohnen ab 1824 machen und darüber hinaus viele zeitgenössische Gegenstände, insbesondere aber eine einzigartige Bildtapete mit Motiven aus der Bucht von Neapel bewundern.

Alle Teilnehmer waren begeistert über das Innenleben des Hauses, das die meisten nur von außen im Vorübergehen kennen.

   

100 Jahre Frauenwahlrecht

Dr. Geppert hielt spannenden Vortrag beim KKV Greven

Kürzlich hatte der KKV Greven zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ eingeladen. Eine Vielzahl von Interessierten (nicht nur Frauen) waren der Einladung in das Bistro des Maria-Josef-Hospitals an der Lindenstraße gefolgt. Als Referent ging Dr. Klaus Geppert, Greven, ausführlich auf die lange geschichtliche Entwicklung des Frauen­wahlrechtes ein. Schon im Schöpfungsbericht heißt es „Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, er schuf sie als Mann und Frau.“ Mitnichten lässt sich daraus ableiten, dass eine Frau weniger Rechte als ein Mann hat.

Viele namhafte Frauen haben sich über Jahrhunderte für die Gleichbehandlung von Frauen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kirche eingesetzt und tun dieses mit Recht auch heute noch. Das Kampfmotto der sog. Suffragettenbewegung (eine mehr oder weniger organisierte Frauenrechtsorganisation in Großbritannien) war: „Taten, nicht Worte“. Vor allem mit passivem Widerstand, Störung offizieller Veranstaltungen bis hin zu Hungerstreiks traten die Frauen für ein allgemeines Wahlrecht bzw. für Gleichstellung ein. In diesem Zusammenhang sind sehr aktive Frauenrechtlerinnen wie z. B. Emmeline Punkhurst, Emily Davison, Clara Zetkin, aber auch August Bebel zu nennen, so Dr. Geppert, oder auch Elisabeth Selbert als eine der vier „Mütter“ des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Schlusslicht in Europa hinsichtlich der Umsetzung des Frauen­wahlrechts ist Liechtenstein. Hier wurde erst 1984 das eingeschränkte Frauen­wahlrecht eingeführt. In Saudi Arabien ist es bis heute nicht eingeführt.

FrauenwahlrechtKlaus Geppert: „Auch hierzulande ist die Gleichstellung von Mann und Frau in Gesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Politik als auch Kirche nicht vollständig umgesetzt, und gibt es diesbezüglich noch viel zu tun.“ Der KKV Greven wird sich dafür einsetzen, eine Straße in Greven nach einer aufrichtigen Frauenrechtlerin zu benennen. Klaus Geppert will bei der grundsätzlichen Recherche dazu behilflich sein. Josef Ridders, Vorsitzender des KKV Greven, dankte Geppert für seinen umfassenden und sachlichen Vortrag. Ridders: „Es lohnt sich, für seine Ideen und Ideale zu kämpfen, auch dafür steht der KKV als aktiver Sozialverband.“

   

KKV Greven gestaltet Friedensandacht – Gedenken an Weihbischof Friedrich Ostermann

Friedrich_OstermannFriedrich Ostermann hat das Grünkreuz am FMO initiiert. Jetzt ist der Weihbischof mit 86 Jahren verstorben. Sein Wunsch: Die Friedensgebete sollen weitergehen.

Für Weihbischof Friedrich Ostermann war das Grünkreuz am Flughafen Münster/Osnabrück eine Herzensangelegenheit. „Wir haben ihn noch vor zwei Wochen besucht“, sagt KKV-Mitglied Paul Pier, „er wollte eigentlich bei der Friedensandacht am Sonntag dabei sein. Das war sein Herzenswunsch.“

Aus gesundheitlichen Gründen musste er die Aufgabe allerdings abgeben. Am 22. Oktober, einen Tag nach der traditionellen Andacht am FMO, starb der 86-jährige Weihbischof. Pier: „Als hätte er noch darauf gewartet.“ In Gesprächen mit den Organisatoren des KKV hatte Weihbischof Ostermann immer wieder erklärt, wie sehr ihm die Friedensandacht am Herzen liege. Er bat darum, diese Tradition weiter zu pflegen. In den letzten Jahren hatte er die Friedensandachten immer persönlich geleitet. Für Paul Pier ist dieser letzte Wunsch eine Ehrensache.

So kamen am Sonntag auf Einladung des KKV Greven über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Friedensandacht an der Skulptur „Westfälischer Frieden“ und zum Grünkreuz vor dem Terminal des Flughafens FMO. Unter der Leitung des stellvertretenden Generalvikars Dr. Jochen Reidegeld wurde dabei unter anderem ein Feldpostbrief aus dem 1. Weltkrieg verlesen, den ein Soldat von der Front an seine Mutter geschrieben hatte. In Gebeten und Schweigen wurde der Millionen Opfer der Kriege gedacht.

Jochen Reidegeld berichtete in einer Ansprache über seine Reise in die Kriegsgebiete nach Syrien und in den Irak, wo er noch vor ein paar Wochen unvorstellbares Leid in der unschuldigen Zivilbevölkerung erlebt habe. So wurde diese Friedensandacht, die in diesem Jahr erstmals vom KKV Greven organisiert war, zu einer Demonstration gegen den Krieg und für den Frieden.
Friedensandacht_FMO

   

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