Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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Ortsgemeinschaft KKV Greven

"Unsere Erde: Von Gott geschaffen - vom Menschen zerstört?"

Vortragsabend mit Lars Schäfers über den Schöpfungsglauben in Zeiten der ökologischen Krise

„Macht euch die Erde untertan“: Nie war der Mensch so sehr in der Lage, diesen biblischen Herrschaftsauftrag so schonungslos umzusetzen, wie seit dem Siegeszug von Wissenschaft und Technik. Mit dieser im derzeitigen Klimadiskurs hochaktuellen Thematik befasste sich am Montag, den 04. November 2019 der KKV Greven zusammen mit Lars Schäfers, Wissenschaftlicher Referent der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ). Klimawandel und Umweltkrisen lassen heute mehr denn je die Schattenseiten des wissenschaftlich-technischen Fortschritts hervortreten. Schäfers betonte, dass das Christentum dabei einerseits mit seinem biblischen Unterwerfungsbefehl eine ökologische Mitschuld trage, andererseits insbesondere Papst Franziskus mit seiner Idee der ganzheitlichen Ökologie auch einen Lösungsweg biete. Dieser habe auch die jüngst zu Ende gegangene Amazonassynode geprägt. Der Referent führte aus, dass ganzheitliche Ökologie immer sowohl auf Transformationen der wirtschaftlich-technischen Makroebene als auch auf Lebensstiländerungen im Sinne einer „ökologischen Bekehrung“ auf der Mikroebene des je Einzelnen abziele. Dabei seien jedoch die sozialen und wirtschaftlichen Belange ebenso mit einzubeziehen. Ohne Wirtschaftswachstum gebe es zum Beispiel keine Innovation im Kampf gegen den Klimawandel. Die Forschung habe zudem gezeigt, dass eine CO2-neutrale Wirtschaft mit fast gleichbleibend hohem Wirtschaftswachstum erreichbar ist, wenn es gelänge, dieses von Nutzung und Verbrauch der Umwelt zu entkoppeln. Der Kirche gehe es letztlich aber auch um das Zeugnis für den Glauben an den Schöpfergott, der das Heil aller Menschen und das Heil der ganzen Schöpfung wolle. Auf Grundlage der biblischen Hoffnungsvision von einem neuen Himmel und einer neuen Erde schließt Schäfers: außerhalb der Schöpfung kein Heil. Glaube und Vernunft, Spiritualität und Technik, biblischer Schöpfungsglaube und naturwissenschaftliche Welterschließung können – so das Kernfazit des Vortrags – in Zeiten der Klimakrise zu einer neuen Symbiose finden, damit die „Krone der Schöpfung“ nicht zu deren „Fallbeil“ werde.

Lars Schäfers beim KKV Greven

 

Wie „Fake News“ funktionieren ...

Fakt-oder-fake

Lokalredaktionsleiter Günter Benning spricht vor dem KKV Greven

Wussten Sie, dass der Begriff „Ok“ entstanden ist, weil ein deutscher Maschinenmeister namens Otto Kunze bei Ford in Detroit seine Initialen auf die Autos geschrieben hat? Wenn sie Okay waren. Wenn Sie das nicht wussten, merken Sie sich die Geschichte nicht. Sie klingt gut, ist aber ein Fake. Otto Kunze gab es nicht.
Fake News, falsche Nachrichten, absichtliche Nachrichten-Enten, damit beschäftigte sich Günter Benning, Lokalredaktionsleiter der Münsterschen Zeitung, bei einem Vortrag vor dem Grevener KKV in der Alten Post. Er nahm die Zuhörer mit auf einen kleinen Spaziergang durch die Geschichte, die voller falscher Nachrichten, falscher wissenschaftlicher Erkenntnisse und böswillig verbreiteter Fakes sei.
Ein Umstand, der in der heutigen Zeit allerdings besonders dramatisch werde, weil die Verbreitung von Nachrichten über soziale Medien unkontrollierbar geworden sei. So berichtete Benning von der Nachricht im US-Portal Breitbart, wonach in einer Silvesternacht ein 1000-Mann-Mob die „älteste Kirche in Deutschland“ abgebrannt haben soll. Es ging, recherchierte die Lokalpresse, um einen Feuerwerkskörper, der ein kleines Feuer am Turm verursachte. Kein Ding für die Feuerwehr.
Blieb am Ende die Frage der Zuhörer, was man denn noch glauben könne. Benning: Nähe sei wichtig, Nachweis von Quellen, Seriosität von Medien. Und im Übrigen: Eine ethische Grundlage, nach der man die Nachrichten selektiere, die man sich aus der Informations-Flut für den eigenen Gebrauch heraussuche.

Fake-News-KKV-Greven

Günter Benning (r.) informierte beim KKV über das Thema Fake News. Foto: KKV

   

Radtour: KKV Greven besuchte Sportflugzentrum

FahrräderTrotz unsicherer Wetterlage erreichten alle Teilnehmer bei der Radtour des KKV Greven trockenen Fußes das Sportflugzentrum am Segelflugplatz in der Hüttruper Heide.
Nach Kaffee und Kuchen in der angrenzenden Gastronomie „Zur Eule“ führte der 2. Vorsitzende des Sportflugzentrums und Ausbildungsleiter Motorflug, Hans Joachim König, die Besucher über das Vereinsgelände  - gelegen gegenüber dem „großen Bruder“ FMO.
Der Sportflugverein zählt 300 Mitglieder und besitzt Motorsportflugzeuge sowie Ultraleichtflugzeuge und natürlich auch eine Vielzahl von modernen Segelflugzeugen zur Ausbildung von Piloten oder auch zur zeitweisen Überlassung an die flugberechtigten Mitglieder, z.B. für Flüge auf die Nordseeinseln. Interessierte Mitflieger können sich jederzeit bei dem Sportflugzentrum unter www.sportflugzentrum.de informieren und sind gern gesehene Gäste.
Die Ausbildung der Piloten beinhaltet 70 Theoriepflichtstunden sowie mindestens 45 Flugstunden mit dem Ausbilder. Die Hobbypiloten haben  die gleichen Rechte und Pflichten im Luftverkehr wie die gewerbsmäßigen Maschinen. König: „Wir haben seit Jahrzehnten ein sehr gutes und vertrauensvolles Miteinander mit dem gegenüber liegenden Verkehrsflughafen FMO“.
Die Teilnehmer waren angenehm über das gepflegte Vereinsgelände inkl. Außenswimmingpool sowie über die tollen Sportflugzeuge überrascht und begeistert. Bei einem kühlen Getränk wurden die gewonnenen Eindrücke ausgetauscht und sodann gut informiert die Heimreise per Fahrrad angetreten.

Radtour zum Segelflughafen

   

„Von Greven in die ganze Welt - von lokal bis global!“ - KKV Greven zu Gast bei der Fiege Logistik

Logo Fiege Logistik

Kürzlich hatte der KKV Greven zur Betriebsbesichtigung im E-Commerce-Megacenter der Fiege Logistik in Greven-Reckenfeld eingeladen, und über 30 Teilnehmer konnten sich ein Bild von der heutigen modernen Logistik machen. Auf über 90.000 qm werden Teile vom Rasierapparat bis zum Motor für Mähdrescher von bekannten Unternehmen wie z.B. für Mediamarkt gelagert und stehen für den sofortigen Versand bereit.
Unter fachkundiger Führung durch den Vertriebsleiter Uwe Nienaber und Betriebsleiterin Katja Becker erhielten die Teilnehmer bei einer über einstündigen Führung tiefe Einblicke in die betrieblichen Logistik-Abläufe.
Interessiert zeigten sich die Teilnehmer auch an der Personalstruktur und den Löhnen. Erstaunt nahmen sie zur Kenntnis, wie intensiv die Personalbetreuung erfolgt und ein gutes Miteinander unter der Belegschaft sowie dem Betriebsrat besteht. Die Vergütung erfolgt tarifgebunden, liegt somit über dem Mindestlohn. Vorurteile gegenüber der Logistikbranche konnten somit ausgeräumt werden. Im Anschluss war die Kaffeetafel in der Mitarbeiterkantine „Kostbar“ gedeckt. In der sehr ansprechenden Kantine werden täglich bis zu 500 Mitarbeiter beköstigt.
Josef Ridders dankte für die großzügige Gastfreundschaft und zeigte sich erfreut, dass der KKV Greven nach der kürzlich stattgefundenen Eröffnungsfeier mit vielen Ehrengästen nun auch schon zu Gast sein durfte. Die Teilnehmer waren hoch erfreut, wie Logistik „von Greven in die ganze Welt, von lokal bis global!“ heute funktioniert.

KKV Greven bei Fiege Logistik

   

Sommerfestliches Grillen und Singen beim KKV Greven

Singen+GrillenZum Beginn der Sommerferien lädt der KKV Greven alle Mitglieder und Freunde zum Sommerfest mit gemeinsamem Singen und anschließendem Grillen am Freitag, 19. Juli um 18:00 Uhr in den Garten der Familie Sandmann am Hansaring 138 herzlich ein. Für Köstlichkeiten vom Grill und für gekühlte Getränke ist bestens gesorgt.
An diesem Abend können auch die Räumlichkeiten des Unternehmens „Josef Meibeck GmbH - Krankentransporte & Logistik“, besichtigt werden, das auf dem Betriebsgelände der Familie Sandmann angesiedelt ist.

Mitglieder und die herzlich willkommenen Gäste mögen sich bitte verbindlich bei Josef Ridders bis Montag, dem 15. Juli 2019 verbindlich anmelden unter Tel. 02571/968675 oder 0171/4100672 bzw. per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

   

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